Von Harald Rockstuhl und Günter Fromm. A 4, Broschur, 68 Seiten mit 110 Fotos und Abbildungen
INHALT:
Zeittafel
Zur Vorgeschichte der Buchenwaldbahn 7
Planung, Bau und Eröffnung der Buchenwaldbahn 11
Höhenplan und Kurvenband 14
Zeitzeuge: HUGELE Maurice aus St. Egiere in Frankreich 17
Zeitzeuge: Theo Ecken, er war Gefangener im Konzentrationslager Buchenwald 19
Zeitzeuge: Alfred Bunzol, Buchenwaldhäftling Nr. 738 21
Die weitere Entwicklung der Buchenwaldbahn bis 1945 30
Die Betriebsmittel der Buchenwaldbahn 46
Das Kriegsende 1945 und die Jahre danach 47
Auf der Stecke der Buchenwaldbahn heute [2017] von Harald Rockstuhl 54
Schöndorf 54
Trennung 55
Kreuzungsgleis 56
Geschützverladestelle 58
„Gedenkweg Buchenwaldbahn“ – 3,5 km 59
Holzverladestelle 60
„Gedenksteine für die deportierten Kinder“ 62
Ehemaliges Gustloff Werk II. 63
Bahnhof Buchenwald 64
Literatur und Quellen 67
Abkürzungen 67
Günter Fromm
Günter Fromm bald einhundert Schriften, Broschüren und Büchern mit dem Thema THÜRINGER EISENBAHNGESCHICHTE galt noch zu seinen Lebzeiten als einer der umfangreichsten Kenner der Thüringer Eisenbahngeschichte und war national und international anerkannt und geschätzt. Sein Lebensweg war typisch für seine Generation. Günter Fromm wurde am 14. November 1926 in Mühlhausen in Thüringen geboren. Schon frühzeitig entwickelte er eine enge Beziehung zur Eisenbahn. Wenn ihn seine Mutter als Kind abends suchte, fand sie ihn bestimmt auf dem Bahnhof. Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau Anneliese. Seine beiden Kinder, die 1954 und 1961 geboren wurde, waren sein ganzer Stolz. Nach absolvierter eisenbahntechnischer Ausbildung wurde er ab 1953 in der Bahnmeisterei Weimar und ab 1955 in der Reichsbahndirektion Erfurt eingesetzt, wo er bis zu seiner Invalidvisierung 1987 im Fachbereich Hochbau tätig war. Schon 1953 begann er seine schriftstellerische Tätigkeit als beratendes Redaktionsmitglied bei der Fachzeitschrift -Der Modelleisenbahner-, für die er im Laufe der Jahre fachspezifische Beiträge von mehr als 1 1/2 Jahresbänden Umfang verfasste und veröffentlichte. Hinzu kamen noch unzählige technische Zeichnungen für Beiträge anderer Autoren. Da neben publizierte er 6 Bücher im damaligen Transpress-Verlag zum Fachgebiet Eisenbahn-Modellbahn. 1981/84 erschienen die ERFURTER BLÄTTER, für die er Beiträge zur Eisenbahngeschichte Thüringens verfasste. Der Name Günter Fromm wurde so zum Synonym für Modelleisenbahn Literatur der damaligen DDR schlechthin und hatte in ganz Deutschland und auch im Ausland einen guten Klang. So gelang es ihm, Beruf und Hobby zu einer glücklichen Synthese zu verbinden. Nach der Wende 1990 nahm er sich dieser Thematik wieder an, publizierte nun auch in Fachzeitschriften der alten Bundesländer und im Thüringer Verlag Rockstuhl Bad Langensalza. Die Zusammenarbeit mit dem Verleger Harald Rockstuhl war freundschaftlich und eng. Günter Fromm verstarb am 20. Juli 1994 unerwartet nach einer Operation (Harald Rockstuhl)
Buchenwald Großbrembach Gustloff Werk II, Rüstungsproduktion, Bahnhof Buchenwald Liebstedt Sachsenhausen-Leutenthal Schöndorf Wohlsborn