Stolpenhagen, eine fiktive Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, wird zum Hohlspiegel der Merkel-Republik: Bigotte Gutmenschen, esoterische Gurus, rechtsextreme Jugendliche, blockierte Künstler, islamistische Fanatiker, karrierebewusste Journalisten und machthungrige Lokalpolitiker bilden das Personal dieses turbulenten Gesellschaftsromans. Not, Gier, Hass und moralische Selbstvergewisserung zwingen Menschen in fragile Gemeinschaften – bis alles kippt.
Zwischen Ost und West, Humanismus und Zynismus, religiösem und politischem Fanatismus erzählt der Roman von Verführbarkeit, erster Liebe, Angst und Selbstbetrug. „2015“ zeichnet ein vielstimmiges, schonungsloses Porträt einer Gesellschaft im Ausnahmezustand – und eines Landes, das seine ehemalige Teilung noch immer nicht überwunden hat.
Raymond Unger
Raymond Unger lebt als Schriftsteller und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler in eigenem Atelier tätig, schreibt Romane und Sachbücher und hält Vorträge zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik. „2015“ ist nach „KAI“ (Europa Verlag 2025) und „Die Heimat der Wölfe“ (Europa Verlag, Neuauflage 2024) das dritte belletristische Werk des Autors.
Als Sachbuchautor verfasste Unger umfangreiche Gesellschaftsanalysen. In seiner 1.400 Seiten umfassenden Trilogie des Europa Verlages „Die Wiedergutmacher“ (2018), „Vom Verlust der Freiheit“ (2021) und „Die Heldenreise des Bürgers“ (2023), untersucht der Autor die Sonderrolle Deutschlands in der Migrations-, Klima-, Pandemie- und Ukraine-Problematik.
Für sein bildnerisches Schaffen erhielt Raymond Unger 2011 den internationalen Lucas-Cranach- Kunstpreis für Malerei. In seiner Eigenschaft als Maler und Autor bekam er 2014 eine Einladung des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, zur dritten Generalversammlung NEW (Narrative for Europe).
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