Christian Hardinghaus Hardinghaus Die Sucht nach Verbrechen

Die Sucht nach Verbrechen

von Christian Hardinghaus

Wie Internetdetektive in True-Crime-Fällen ermitteln

EUR 22,00

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Beschreibung

Auf der Jagd nach Gerechtigkeit Von den sensationshungrigen Polizei-Gazetten viktorianischer Gassen bis hin zum modernen Podcast-Storytelling: True Crime ist heute Ausdruck morbider Popkultur. In den letzten zehn Jahren boomt das Genre so gewaltig, dass Wissenschaftler von einer Obsession sprechen und die Nachfrage an Geschichten über realen Mord und Totschlag mit der steigenden Kriminalitätsrate in Verbindung bringen. Warum zieht True Crime vor allem das weibliche Publikum an? Kann uns die Auseinandersetzung mit wahren Verbrechen davor schützen, selbst Opfer zu werden? Sind die Grenzen der Geschmacklosigkeit erreicht, wenn Fans über ihre „Lieblings-Serienmörder“ sprechen? Aus der Faszination für True Crime erwächst inzwischen ein weiteres Phänomen: das Websleuthing. Internetdetektive machen sich zwischen Bits und Bytes auf die Jagd nach Gerechtigkeit und versuchen über sogenanntes Crowdsolving den Strafverfolgungsbehörden entscheidende Informationen zur Ergreifung eines Täters zu liefern. Erste Studien bilanzieren ein positives Bild, warnen aber auch vor Gefahren wie Falschverdächtigungen und Selbstjustiz. Beides veranschaulicht dieses Buch durch den Rückgriff auf eine Vielzahl von Fallbeispielen. Eine Detailanalyse bietet Hardinghaus anhand von 18 kuriosen Fällen: Mysteriöse Cold Cases, unauffindbare Personen und nicht identifizierte Tote – jeder Fall ist ein Puzzle, das darauf wartet, zusammengesetzt zu werden. „Die Sucht nach Verbrechen" ist ein Pionierwerk, das nicht nur für eingefleischte Fans des Genres, sondern auch für jene, die sich für die Psychologie der Kriminalität und die Auswirkungen der digitalen Welt auf die Strafverfolgung interessieren, unverzichtbar ist.
- Neue Maßstäbe in der Auseinandersetzung mit psychologischen, medienwissenschaftlichen und kulturellen Aspekten von True Crime - Eine spannende Reise durch die Geschichte wahrer Verbrechen - Das erste Buch über das Phänomen Websleuthing - Hobby-Ermittler: digitale Vigilanten oder neue Helden?

Autor*in

Christian Hardinghaus
Dr. phil. Christian Hardinghaus, geb. 1978 in Osnabrück, arbeitet als Historiker, Autor und Fachjournalist. Er promovierte in den Fachbereichen Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaften. Neben Sachbüchern schreibt er auch historische Romane, Krimis und Thriller.

Themen in »Die Sucht nach Verbrechen«

Psychologie der Kriminalität Cold Cases Crowdsolving Serienmörder Kriminalität Obsession Mord und Totschlag Internetdetektive Verbrechen True Crime Fälle True Crime Popkultur Ermittlungen Tatort gerichtsprozess

Stimmen zu »Die Sucht nach Verbrechen«

»Seit dem Aufkommen des Buchdrucks haben die Menschen eine morbide Faszination dafür entwickelt, über die Fähigkeit der Menschheit zum Bösen zu lesen. Aber in den letzten zehn Jahren hat sich das wahre Verbrechen – dieses einst relativ nischenhafte Genre der Erzählung, das reale Berichte über Missetaten in erzählerisches Gold verwandelt – zu einem kulturellen Giganten entwickelt.« Spencer Bokat-Lindell, New York Times »True-Crime-Shows haben journalistischen Charakter« (Fabian Riedner, Quotenmeter.de, 06.08.2024) »Faszination True Crime« (WDR 3 Resonanzen, 08.08.2024) »Interview mit Dr. phil. Christian Hardinghaus im Podcast '2.0 Von Mord und Totschlag' von Steffi« (09.08.2024, zu hören auf RTL Plus oder https://shows.acast.com/vonmordundtotschlag) »Internetdetektive in True-Crime-Fällen: Ein zweischneidiges Schwert« (Gmx/Web.de, 13.08.2024) »Vor allem Frauen schauen True Crime. Der Trend lässt nicht nach, im Gegenteil. Warum weibliche Fans davon fasziniert sind und warum sie Fälle bevorzugen, in denen das Opfer ihnen ähnelt.« (Rosemarie Vielreicher, Abendzeitung, 13.08.2024)
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Details

ISBN: 9783958905542
Verlag: Europa Verlage
Erscheinung: 05.08.2024

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