In dieser Arbeit werden die Machbarkeit und die Energieeffizienzpotenziale eines Wärmenetzes auf sehr niedrigem Temperaturniveau exemplarisch für ein Wohnquartier mit städtischer Dichte in München untersucht. Für die Untersuchung wird ein thermohydraulisches Netzmodell entwickelt, das verschiedene Gebäudemodelle zu einem quartiersweiten Co-Simulationsmodell verbindet. Als Referenz dient ein Simulationsmodell eines traditionellen Fernwärmenetzes. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Einfluss verschiedener Nachfrageszenarien, Netztypologien, Wärmedichten und Wärmequellen auf die Leistung des Netzes und die Emissionen des Quartiers, ergänzt durch eine Wirtschaftlichkeitsanalyse ausgewählter Netztypologien.
Karl Martin Heissler
5GDHCN Building services Engineering Modelica PVT Power Engineering TRNSYS TU München TUM Technical University of Munich Thesis co-simulation district heating low-temperature heat network