Diese Fotografien versuchen den Appell
festzuhalten, den Mahnmale an die
Gegenwart richten.
Unbeschreibliches vermögen diese nur
darzustellen, indem sie sich „un-förmig”
zeigen, zerrissen, zerstückelt, zerbrochen
Angela Scheuren, geboren 1968, lebt und arbeitet in Rommerskirchen bei Köln.
Sie studierte BWL und Kulturwissenschaften.
Die Liebe zur Fotografie entstand schon in der Kindheit im Fotolabor ihres Großvaters.
Sie begann mit dem Portraitieren von Menschen in ihrer Umwelt und dem Ausbelichten dieser Bilder in
Schwarz-weiß. In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt ihrer Arbeiten auf thematischen Fotoreihen. In
diesem Zusammenhang fanden Reisen nach Berlin, Paris, Südafrika, Sri Lanka und Marrakesch statt. Im
Mittelpunkt der Arbeiten steht dabei oft das Thema Beschränkung. Das bedeutet nicht Begrenzung auf das
Wesentliche, sondern Entziehung des Ganzen. Diese forcierte Einschränkung der Gesamtperspektive soll
dem Betrachter die Freiheit ermöglichen, Unmerkliches wahrzunehmen.
Eckhard Hammel