Eine erzählende Dokumentation mit romanhaften Teilen wie "Scherenschnitte". Beschrieben werden die Geschichte und die Interna des freiweltlichen adeligen Damenstifts Lindau, die Familiengeschichte eines alten Geschlechts, die Frühe Neuzeit und die Aufklärung, überschattet vom Dreißigjährigen Krieg, von Pest und Hexenwahn. Hohepunkt ist das betende Singen als Meditation und Kontemplation, Ausdruck eine mystischen Katholizismus, kommentiert von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI.. Vorgestellt weren zwei Allgäuer Fürstäbtissinnen als herausragende Frauen, im weltlichen und geistlichen Machtkampf mit der damaligen Männerherrschaft.
Dr. jur. Hansjörg Straßer
Dr. Hansjörg Straßer lebt seit seinem zehnten Lebensjahr in Kempten, wo er Vorsitzender Richter am Landgericht und Lehrbeauftragter an der Hochschule war. Seine Vorliebe gilt der Wiederbelebung der Allgäuer Geschichte. Dabei bedient er sich überwiegend eines Genres der erzählenden Dokumentation mit romanhaften Teilen. Der Autor bekam 2020 den Westallgäuer Heimatpreis verliehen.
Der Dreißigjährige Krieg im Allgäu Familiengesschichte von Hundbiß Fürstäbtissin Anna Christina Hundbiß von Waltrams zu Schomburg Geschichte des Damenstifts Katholische Mystiker Marianne Franziska Hundbiß von Waltrams zu Siggen Niedergang Ratzenrieder Linie Reformation Rosenkranzbruderschaft Stiftsdame Marianne Franziska Hundbiß von Waltrams Waltramser Linie