Hannas Lieben - von der Kindheit bis ins Alter - werden aus jeweils zwei Perspektiven geschildert: Aus der Perspektive der geliebten oder liebenden Person (nicht immer ist Hanna die Liebende) und aus der Perspektive von Hanna, dem Mädchen und später der Frau, die in viele Liebesbeziehungen verstrickt ist.
Ein Panoptikum von unterschiedlichen Menschen und Erwartungen tut sich auf. Männer- und Frauenbilder, ethnische und kulturelle Unterschiede, Gefühlsirritationen verschiedenster Art, körperliche Eigenheiten prägen ihre Beziehungen und deren letztliches Scheitern. Es ergibt sich ein buntes Bild von psychischen, sozialen und politischen Bedingungen für Liebe bzw. deren Misslingen in den letzten 70 Jahren. Unterschiedliche Erwartungen und Bedürfnisse, Ungleichzeitigkeiten, Flüchtigkeit und Endlichkeit der Beziehungen sind die Themen.
Milla Burckhardt
Gefühlsirritation Männer- und Frauenbild Reise