Die Welt der Musik kennt viele große Namen – doch nur wenige davon sind Frauen.
Die Geigerin Esther Abrami begibt sich auf eine persönliche Spurensuche durch die Welt der klassischen Musik. Sie erzählt von Komponistinnen, Interpretinnen und Pionierinnen, die lange überhört oder vergessen wurden. Dabei verbindet sie ihre eigenen Erfahrungen mit historischen Entdeckungen, überraschenden Geschichten und einem sehr unmittelbaren Blick auf die Gegenwart. Kapitel für Kapitel entsteht so eine alternative Kartografie der klassischen Musik: eine, in der Frauen nicht Randfiguren sind, sondern im Zentrum stehen. Abrami schreibt über ihre Vorbilder und die Hindernisse, die sie selbst erlebt hat, über Erwartungen, Zuschreibungen und die Selbstbehauptung als Frau – und über die Frage, was es heute bedeutet, Musikerin zu sein.
Dabei eröffnet sie neue Perspektiven auf bekannte wie unbekannte Werke und lenkt den Blick auf ein reiches musikalisches Erbe, das viel zu lange im Schatten stand. Begleitet von einer eigens kuratierten Playlist lädt dieses Buch dazu ein, neu zu hören, anders zu denken und Bekanntes mit frischen Ohren zu entdecken. Es ist ein Buch über Sichtbarkeit und Auslassung, über tradierte Bilder und neue Perspektiven, über das Weitergeben, Erinnern und Wiederentdecken. Persönlich, zugänglich und engagiert macht Esther Abrami erfahrbar, wie viel unsere Vorstellung von Musikgeschichte gewinnt, wenn wir ihre weiblichen Stimmen ernst nehmen.
Teenager und junge Erwachsene mit Interesse an Musik, Social Media, Kreativität und persönlichen Lebenswegen. Das Buch spricht insbesondere junge Leser:innen an, die sich für klassische Musik jenseits traditioneller Klischees, weibliche Vorbilder, künstlerische Selbstverwirklichung und Fragen von Identität, Mut und Sichtbarkeit interessieren. Durch die persönliche und zugängliche Erzählweise von Esther Abrami sowie ihre starke Präsenz auf Instagram, TikTok und YouTube besitzt der Titel besonderes Potenzial für eine digital geprägte Generation, die Kultur, Inspiration und persönliche Geschichten miteinander verbindet.
Erste feministische Wiederaneignung vergessener Komponistinnen – vom Mittelalter bis zum Goldenen Zeitalter Hollywoods
Verbindet eindringliche persönliche Erinnerungen mit fundierter historischer Recherche über acht Jahrhunderte Musikgeschichte
Behandelt hochaktuelle Themen wie Social-Media-Stigmatisierung, Schönheitsnormen und Vereinbarkeit von Karriere und Familie für Künstlerinnen
Ideal für Liebhaber:innen klassischer Musik, angehende Musiker:innen und Leser:innen mit Interesse an verborgener Frauengeschichte
Mit interaktiven Elementen wie kuratierten Playlists und per QR-Code abrufbaren Noten der Originalkompositionen
Esther Abrami
Esther Abrami ist eine französische Geigerin, Autorin und Content Creatorin, die sich mit großer Leidenschaft für die Sichtbarkeit von Frauen in der Musikgeschichte einsetzt. Nach ihrem Studium, unter anderem am Royal College of Music in London, begann sie eine internationale Karriere als Solistin und Kammermusikerin. Besondere Bekanntheit erlangte sie durch ihre erfolgreiche Präsenz in den sozialen Medien, wo sie Millionen von Menschen für klassische Musik begeistert und neue Zugänge zu einem oft als elitär wahrgenommenen Genre schafft.
Als Künstlerin verbindet Abrami musikalische Exzellenz mit gesellschaftlichem Engagement. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Wiederentdeckung übersehener Komponistinnen und Musikerinnen, deren Werke sie durch Konzerte, Einspielungen und Vermittlungsprojekte einem breiten Publikum zugänglich macht. Ihr Album Women (Sony Classical, 2025) ist ausschließlich Musik von Komponistinnen gewidmet und fand international große Beachtung.
Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sich Abrami intensiv für Musikvermittlung und kulturelle Bildung. Mit ihrem Buch, ihren öffentlichen Auftritten und ihren digitalen Plattformen erreicht sie insbesondere ein junges Publikum und ermutigt dazu, den eigenen Weg in der Musik zu finden. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie weltweit und setzt sich als Botschafterin für die Vielfalt der Musikgeschichte ein.
feministische Biografie anregende Lektüre Frauen in der klassischen Musik Clara Schumann Klassische Musikliebhaber Matrimoine Instagram Musikerin empowering Frauen in der klassischen Musikgeschichte vergessene Musikerinnen Fanny Mendelssohn angehende Musikerinnen feministische Musikgeschichte Geschlechtergerechtigkeit Ethel Smyth