Hans Vollath wurde in eine ungemein ereignisreiche Zeit
hineingeboren: Als er im Sommer des Jahres 1905 zur
Welt kam, war Deutschland noch ein Kaiserreich, Bayern
ein Königreich und sein Geburtsort Altenstadt a. d. Waldnaab
ein Dorf. Als er siebzig Jahre später in Hemau starb,
war die Welt eine andere. Und für Leute wie Hans Vollath
war letztlich kein Platz mehr darin. Trotzdem ließ sich der
Altenstädter nicht verbiegen und blieb seinem Lebensmotto
„Mit wenig Arbeit durchs Leben kommen“ treu.
Als eines der letzten Originale der Oberpfalz trieb Hans
Vollath gerne Schabernack mit seinen Mitmenschen. Ganz
besonders hatten es ihm dabei Vertreter der Obrigkeit angetan,
die er gerne öffentlich vorführte. Das Buch erzählt
die bekanntesten „Stückln“ des Altenstädters, der unter
seinem Spitznamen „Gauner“ weit und breit bekannt war.
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