Wie Menschen gelebt haben und leben, hat sich sehr verändert, aber stets war und wird ihr Leben auch von Leid und Krankheit begleitet. Pionierinnen und Pioniere haben einiges gewagt, um dieses Leid zu lindern und Menschen besser vor Krankheiten schützen zu können. Sie unternahmen riskante Operationen, erforschten kleinste Strukturen, erkundeten die Seele des Menschen und deckten den Einfluss von gesellschaftlichen Lebensbedingungen auf die Gesundheit auf.
Doch nicht nur einzelne Persönlichkeiten, Forschungsgemeinschaften oder Ereignisse trugen und tragen zum Fortschritt und damit einhergehend zu einem Wandel in der Medizin bei: Blicken wir auf das Gesundheitswesen, so sehen wir eine Vielzahl von Akteurinnen und Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft, die gemeinsam das Ziel verfolgen, die Sicherung und weitere Verbesserung einer patientenorientierten gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Für eine nachhaltige und qualitativ hochwertige Patientenversorgung ist es daher erforderlich, bereits Medizinstudierende, aber immer wieder auch Hochschullehrende und Gesundheitsfachberufe dafür zu sensibilisieren.
Mit dieser Intention werden in diesem Buch auf ebenso unterhaltsame wie wissenschaftlich fundierte Weise bedeutende Meilensteine der Medizin- und Gesundheitsgeschichte sowie in der Historie gewachsene, organisationale Kooperationen zusammengetragen und gebündelt.
50 unterhaltsam geschriebene, illustrierte Vignetten über ausgewählte Akteurinnen und Akteure und Ereignisse aus der Medizingeschichte
renommierte Expertinnen und Experten aus Medizin, Biologie, Geschichte und Philosophie kommentieren die ausgewählten Highlights und heben ihre Bedeutung für die gegenwärtige Aus- und Weiterbildung hervor
ein anregendes Lesebuch für alle, die sich für Geschichte, Errungenschaften und Fortschritte, aber auch für vereinzelte Irrwege der Medizin interessieren
ein Plädoyer für eine Medizin, die nicht nur auf bewährten technischen und naturwissenschaftlichen Säulen steht, sondern den Begriff der „Heil-Kunst“ verdient
Jana Jünger, MME
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