Mit riskanten und ideenreichen Aktionen, aber stets ohne Gewalt, kämpfte Rommel Roberts für ein gerechtes Südafrika. Seine authentischen Schilderungen dokumentieren den alltäglichen Kampf gegen das weiße Regime in den letzten Apartheid-Jahren. Roberts berichtet von Begegnungen mit einflussreichen Müttern, brutalen Gefängniswärtern, unberechenbaren Straßengangs, öffentlichen Entscheidungsträgern oder heimlichen Drahtziehern. Seine Erlebnisse erzählen vom gewaltigen Mechanismus der Unterdrückung und von den unbekannten Helden, die ihm zur Seite standen und den großen Umbruch des Landes mitprägten. Das Buch – eine Erstveröffentlichung in deutscher Sprache – ist ein Zeugnis der Menschlichkeit im erfolgreichen Kampf gegen ein unmenschliches System.
'Dieses Buch handelt von einfachen Menschen, die durch ihren Glauben und ihre Taten entscheidende Veränderungen bewirkt haben. Gott sei Dank erzählt Rommel Roberts jetzt manche dieser Geschichten – sie haben mich tief berührt.'
Desmond Tutu (Friedensnobelpreisträger)
‘In South Africa, the struggle for freedom was won largely through non-violent means – 95% of the struggle was non-violent. The non-violent foundations laid in the preceding years are, I believe, what made our peaceful transition to democracy possible in 1994.’
Rommel Roberts’ words express his conviction which was underlying all his efforts as an activist opposing the apartheid regime in South Africa.
In his book ‘Seeds of Peace’ Rommel Roberts wants to focus on ordinary people who with their courage and commitment have achieved a change in South African conditions but have never been recognised and acknowledged.
In all his stories of brave women and men and in all forms of protest and human rights activities in which Rommel Roberts played a key role this incredible spirit of non-violence was prevalent and finally successful.
Rommel Roberts
Rommel Roberts wurde 1949 in Durban geboren, wuchs in Mafeking auf und besuchte die High School in Kapstadt. Nach dem Studium der Theologie war er in der Gemeindearbeit in verschiedenen Townships tätig, oft an der Seite von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. Zu Roberts Arbeit gehörte auch, Kirchenleute, internationale Aktivisten, Politiker aus dem Ausland und Geldgeber im Land herumzuführen und ihnen Situation und Perspektiven zu erläutern. Seine bemerkenswerteste Leistung war die Organisation des gewaltfreien Widerstandes, vielleicht aber auch die Schaffung des allerersten Friedenszentrums in Südafrika – in einer Zeit, als alle ihn deshalb für verrückt hielten. Sein Engagement dauert bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Buches an. Roberts lebt heute mit seiner Frau im Dorf Hanover auf einer kleinen Farm, die als Zentrum für Friedensförderung und Bildung funktioniert.
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