Der dritte Band der Fantasyreihe "Doudou, der Poilu" spielt während des "journée du Poilu". Dieses Volksfest findet alljährlich in Verdun statt und so gut wie jeder Poilu pilgert dahin.
Auf dem Fest trifft Doudou seinen ehemaligen Schulfreund Jerôme Nagéema. Der schwarze Poilu glaubt im Gegensatz zu den meisten seiner Zeitgenossen daran, dass Pferdedeutsche eben doch mehr sind als nur eine Pferdeart!
Jerôme überredet Fritz und Aslan, mit Hilfe eines Trickes am Schönheitswettbewerb für vierbeinige Pferdedeutsche teilzunehmen. Das hat jedoch ungeahnte Folgen und gipfelt in Doudou's Geiselnahme!
Eine übermütige Geschichte, die die Willkür von Normen und Standards vorführt.
Die Comic-Serie Doudou, der Poilu ist eine im semi-Funny Stil gezeichnete, deutsch-französische Fabel, spielend In einem Fantasie-Europa: Die Poilus (ursprünglich die französischen Soldaten des Ersten Weltkrieges) sind hier freie Krieger und Jäger. Die deutschen Nachbarn allerdings sind Kentauren, halb Pferd, halb Mensch, die wild in der Natur leben und den Poilus als Jagdwild - gezähmt als Reit und Kutschtiere dienen. Eine skurrile, eigenwillige Fantasie-Welt, die in ihrer Symbolsprache aber so manche Wahrheit über unsere Zeit, über Mythen und Mentalitäten erzählt
Susanna Portmann