Diese Schrift erklärt nichts. Beschrieben sind darin subjektive Beobachtungen, deren Aussagekraft gleich Null, deren Wirkung aber je nach Fähigkeit, sich auf die Provokation einzulassen, beträchtlich ist.
Beträchtlich in dem Sinne, als es die Vorstellungswelt des Lesenden in Frage stellt und Platz schafft für neue Fehlinterpretationen, vielleicht aber das bewirkt, was nicht in Worte zu fassen ist, jedoch erlebbarer wird, so man bereit ist zu experimentieren und über alles ernsthaft zu lachen.
Den „Blick“ für den Augenblick schulen, aus dem Schlaf der vorgestellten Welt erwachen und im Hier und Jetzt das nicht zu Erkennende zu erleben. Das hat mit Buddhismus zu tun. Diese Schrift hat rein gar nichts mit Irgendetwas und schon gar nicht mit Buddhismus zu tun. Es ist allenfalls ein Wecker, so man die Bereitschaft verspürt geweckt zu werden.
Matthyas Arter
Matthyas Arter arbeitet als Psychotherapeut in Zürich.
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