Das Anliegen dieses Buches ist es, sich näher mit dem Begriff Frieden in der Gesellschaft, aber auch in der Schule auseinanderzusetzen. Seit Jahren werden wir im Alltag mit Themen wie Krieg, Gewalt oder Konflikten konfrontiert. Wo bleibt da der Friede?
Die UNESCO hat mit dem Aktionsprogramm Kultur des Friedens im Jahr 1999 einen entscheidenden Schritt in Richtung einer gesellschaftsverändernden Wende der Kultur gemacht. Leider ist es dazu nie gekommen. Auch in der Schule wird Friedenspädagogik nur am Rande wahrgenommen, als fächerübergreifendes Ziel oder Leitbild der Schule. Wie soll Frieden nun im Unterricht konkret umgesetzt werden, um das Ideal einer Kultur des Friedens erreichen zu können?
Eine mögliche Brücke zwischen Theorie und Praxis kann die transformative Bildung sein, welche versucht, die Bedeutungsperspektive für das eigene Handeln von Lernenden zu verändern. Dieser Prozess kann von der Schule aus in die Gesellschaft getragen werden, um weltweit eine Kultur des Friedens zu entwickeln.
Christina Penzinger
geb. 1998 in Oberwart/Burgenland, studierte an der Universität Wien die Lehrämter Geschichte/Politische Bildung und Psychologie/Philosophie sowie Interdisziplinäre Ethik. Neben den Pflicht- praktika an Schulen durfte sie auch ein Praktikum im Haus der Geschichte Österreich absolvieren. Ihre Forschungsinteressen sind: Friedensethik, Friedenspädagogik, kollektive Erinnerungsarbeit, Biographieforschung. In den Sommermonaten arbeitete sie als Freizeitbetreuerin in Sommercamps. Aktuell studiert sie Bildungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Bildung, Beratung und Entwicklung über die Lebensalter. Nebenbei arbeitet sie als Nachmittagsbetreuerin an einer Wiener Schule.
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