Das BMBF-Projekt „Professionelle Identität und Coping-Strategien von Pflegenden
angesichts der Corona-Krise“ (PICo) beschäftigt sich mit den langfristigen Auswirkungen der
Covid-19-Pandemie auf die stationäre Altenpflege. Bereits vor der Pandemie gab es eine
Personal- und Ressourcenknappheit, die durch die Pandemie noch verschärft wurde. Sie
führte zu weiteren Personalausfällen, dem vermehrten Versterben von Bewohner:innen,
strengen Hygieneauflagen und zusätzlicher Belastung für das Pflegepersonal. Um diese
Belastungen zu reduzieren, wurden Copingstrategien eingesetzt.
Zwar ist die Pandemie im Sinne einer weltweiten Krise vorüber, jedoch befinden wir uns in
einer Phase der Aufarbeitung. In diesem Sinne blickt das PICo-Projekt von heute aus auf die
Pandemie zurück und zugleich auch in die Zukunft, auf mögliche andere Großkrisen. Es zielt
darauf ab, Empfehlungen zu entwickeln, wie eine qualitativ hochwertige stationäre
Altenpflege auch unter hohen Belastungen gewährleistet werden kann. Es werden dabei
sowohl individuelle Strategien als auch strukturelle und gesellschaftliche Maßnahmen zur
Unterstützung betrachtet.
Das in diesem Bericht veröffentlichte Projekt „Professionelle Identität und Coping Strategien“
wurde durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in der
Förderrichtlinie von Projekten zum Thema „Gesellschaftliche Auswirkungen der Corona
Pandemie − Forschung für Integration, Teilhabe und Erneuerung“ gefördert (Förderkennzeichen:
01UP2223). Der Projektbericht ist aus Mitteln der Förderung selbst verlegt.
Der Projektbericht steht kostenlos zur Verfügung und kann auch digital abgerufen werden.
Christine Dunger
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