Gaetano Altopiano stellt Sätze auf, wie andere Bäume setzen. Tiefgründig.
Und plötzlich entsteht da ein Wald, und man sieht den Baum mit anderen Augen. Immer relativ und durchaus grenzüberschreitend. Flunkernd, aber ernst. Im besten Sinn wird hier kombiniert, anstatt sich bloß etwas zusammenzureimen.
Altopiano denkt gegen den Strich, positioniert sich auf der Gegenseite des Mainstreams, sieht genauer hin, durchkämmt Kultur- und Wissenschaftswelten, die Literatur, den Film, um im Schlich des Alltäglichen gedanklich Gold zu schürfen. Essayismus en miniature.
Ein Brevier für Ungläubige. Das nennt man Witz, der (sich) nicht nach dem buon gusto richtet.
Gaetano Altopianos Themen können vielfältiger nicht sein: Von physikalischen Gesetzen, soziologischen Studien, medizinischen Untersuchungen, Heil- und Therapiemitteln, Glaubenssätzen, Zahlenmystik, ökonomischen Theorien, über Nostalgie, Synästhesie, Prophetie bis Alltagsbeobachtungen reicht das Repertoire, von Descartes, Schopenhauer, Hegel, Freud, Platon, Dante ... die Anspielungen.
Gaetano Altopiano
Gaetano Altopiano, geboren 1962 in Marineo, Sizilien, lebt und arbeitet in Palermo. Er ist Poet und Autor für verschiedene italienische Zeitschriften sowie Redakteur der italienischen Literaturzeitung Il cucchiaio nell’orecchio.
Auf Italienisch erschienene Bücher: Polvere nel, È un’acciuga il mio carro trionfale, Stomaco Altopiano (PerapPalermoEditionen)
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„Die Kurztexte und Sätze sind so sehr komprimiert, dass sie sich in uns verzahnen und die Gedanken neu ordnen. […] Gaetano Altopiano schreibt schelmisch und tiefgründig. Er will durch Positionswechsel die Blicke verändern und uns zum Neudurchdringen drängen.“ Leseschatz
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„Scheinbar wahre Sätze, scheinbar falsche Sätze – und gerade darin liegt der Reiz dieses außergewöhnlichen Buches.“ Literatur und Feuilleton
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„Fest steht jedoch, dass seine Texte unterhaltsam, sprachlich brillant und oft intellektuell herausfordernd sind. Gerade für kurzweilige Lesemomente ist dieser Band ideal.“ F. Birnmeyer, Der Leser
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