M6 services services Erik, der Kolporteur

Erik, der Kolporteur

von M6 services

der Eineurotragödie erster Teil: Archäologie

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Beschreibung

Erik, der Kolporteur erzählt die Geschichte zweier Revolutionäre, die tief in der Gebärdensprache verwurzelt sind: Erik Twilke, der Protagonist, ist schwerhörig und sein Neffe Keno Uebelacker, der ihm nicht von der Seite zu weichen wagt, ist ein CODA (Child of Deaf Adults) – ein Kind Tauber Eltern. Ein gescheiterter Mordkomplott und eine Kamera sind die Initiatoren für eine Flucht vor dem Rachegeyst, eine abgespaltene Manifestation der hasserfüllten, durchtriebenen, kleinbürgerlichen Mordmission an Keno - seines Anti-Egos. Geweckt von der Angst, gerettet von Lucy, einer überirdischen Gestalt, beginnen Erik und Keno eine wilde Irrfahrt, in einem Taub-sozialistischen Fax-Gerät durch Raum, Sprache, Zeit und Klasse. In 36 Faxen, ausgespuckt von eben jenem Fax-Gerät, verbreiten sie agitatorisch und kolportierend, marktschreierisch und aufrüttelnd, revolutionäre Schriften in die Welt. Dabei bedienen sie sich ihrer eigenen Geschichte, der Geschichte der Gebärdensprachkultur, der Arbeiter:innenbewegung und versuchen aus der Perspektive der Tauben Leute und des Lumpenproletariats die Menge anzustacheln.

Autor*in

M6 services

Themen in »Erik, der Kolporteur«

Revolution Gebärdensprache DGS Rache Faxgerät CODA

Stimmen zu »Erik, der Kolporteur«

Details

ISBN: 9783949270338
Verlag: Verlag Rotscheibe
Erscheinung: 11.11.2025

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