Verborgene Geheimnisse in den Passagen von Paris: Walter Benjamin und die Jagd nach der "Aura", zwischen Kunst und Schrecken
In Michele Maris literarischem Labyrinth folgen wir Walter Benjamin durch die gläsernen Passagen von Paris, wo jedes Fundstück – eine Pfeife, ein eisernes A, drei Punkte aus Célines Werk – zum Schlüssel für etwas Tieferes wird. In diesem fieberhaften Wettstreit mit dem besessenen Philologen Auerbach verschwimmen die Grenzen zwischen Wahnsinn und Klarheit.
Die Geschichte entfaltet sich wie ein surreales Schachspiel, in dem historische Figuren zu Spielfiguren werden, während im Hintergrund die Schatten des Nationalsozialismus länger werden. Zwerge als rätselhafte Agenten des Schicksals führen uns tiefer in ein Netz aus Begegnungen, Visionen und unheimlichen Verbindungen.
Ein Text für Literaturliebhaber*innen mit Faible für philosophische Tiefe und die düsteren Geheimnisse der europäischen Kulturgeschichte, die in den Falten dieses kunstvollen Textes lauern.
Michele Mari
Philosophischer Roman Walter Benjamin Literarische Fiktion Frankfurter Schule Exil und Emigration Paris 1930er Jahre Passagen von Paris Intellektuelle Prosa Historische Metafiktion Kulturgeschichte Literarische Collage Aura und Reproduzierbarkeit Literatur der Zwischenkriegszeit Intellektuelle im Exil Eiffelturm Symbolik