Die Ich-Erzählerin dieses Romans, eine Frau um die Dreißig im heutigen Bosnien, kann kaum noch etwas erschüttern. Sie hat sich mit der Perspektivlosigkeit ihres Lebens abgefunden und interessiert sich nur noch für Krimiserien, bis sie eines Tages von ihrer Mutter gezwungen wird, auf Tante Stanas Beerdigung zu gehen – und nichts läuft wie geplant. Ein wahnwitziger Roadtrip in einem klapprigen Golf, eine unwahrscheinliche Beerdigung und gnadenlos eigensinnige Familienmitglieder, die vor allem eines im Sinn haben: ihren Teil des Erbes zu sichern. Eine rasante Satire der bosnischen Nachkriegsgesellschaft mit viel schwarzem Humor und skurrilen Wendungen, abgründig und absurd komisch.
„Frankreich hat Houellebecq, die Balkanländer haben Perković.“
– Fabrice Colin, Le Canard enchaîné
Rebekka Zeinzinger
Rebekka Zeinzinger, geboren 1992 in Niederösterreich, studierte Germanistik, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie lebte drei Jahre in Bosnien-Herzegowina, wo sie an
der Universität Sarajevo deutsche Sprache und Literatur unterrichtete.
Sie ist Kulturvermittlerin, Lektorin und Übersetzerin aus dem Bosnischen, Kroatischen und Serbischen. Inzwischen ist Wien ihr Lebensmittelpunkt. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung
Bücher von Lana Bastašić, Faruk Šehić und Milica Vučković.
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