In Lichtfluren begibt sich T.G. Vömel mit viermal neun Liebesgedichten auf die lyrische Suche in vier archetypische italienische Gegenden: Kalabrien, Capri, Toskana, Neapel. Anrufung der Natur als Sinnbild für Erlebtes, verwandelt in einem persönlichen Finden in einer Kultur aus Wortlandschaften. Besonders ist die gewollte, vielschichtige und variantenreiche Wiederholung, gesetztes Prinzip und Form von Wiedererkennung und Permutation, unter Benutzung einfacher Sprachmittel als Rückgriff einvernehmlichen Sprechens.
T.G. Vömel
T.G. Vömel, geb. 1961 in Göppingen, lebt in Berlin. 1981 Abitur und Freiwilliges Soziales Jahr als Diakonischer Helfer in Schwäbisch-Gmünd. 1982 Sprachenkolleg an der Württembergischen Landeskirche in Stuttgart mit Abschluss in Graecum und Latinum. Ab 1983 Studium der evangelischen Theologie in Tübingen. 1986 Wechsel nach Hamburg zu einem Studium der Fächer Musik an der HfMT Hamburg und Romanistik an der Uni Hamburg. 1995 Wechsel nach Berlin, Beginn des Referendariats. Seit 1998 Gymnasiallehrer in Berlin. 1999-2005 Mitbegründer des
Künstlersalons Der Blaue Salon. 2000-2002 berufsbegleitendes Studium Darstellendes Spiel an der UdK Berlin. 2005/06, 2013/14 und 2021/22 freie schriftstellerische Arbeit in Neapel. 2015 zusammen mit Christian Vater Mitbegründer des "vauvau-verlags für interaktive lyrik". 2022 nominiert für den Feldkircher Lyrikpreis. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften.