Kathrin Jobczyk erforscht die Verbindung von Raum, Objekten und Video – in Keramiken, Objekten und Installationen. Die Publikation verbindet Fotografien aus künstlerischen Prozessen mit etwa 40 Zeichnungen und wird durchzogen von einem leitenden Satz: „I have to touch it, so you can see it, so we can feel it."
Das verbindende Element ist das Gefühl: aufgeladene Körperlichkeit trifft auf weiche Materialien und Aggregatzustände in Bewegung. Jobczyk verhandelt Fragen zu Verlust und Erinnerung, Ohnmacht und Zukunftsangst, aber auch queerfeministische Spiele mit Körperlichkeit. Eine eigens für die Publikation entworfene Schrift lässt Worte räumlich wirken, die asymmetrische Abfolge dreier Inhaltspapiere macht Kontraste und Übergänge unmittelbar erlebbar.
Kathrin Jobczyk