Von der bedingungslos unterstützenden Mutter über die schweigsame Versorgerin der Familie bis hin zur distanzier-ten Frau, zu der nie eine tiefere Bindung entsteht – Tochter-Mutter-Beziehungen haben unzählige Gesichter und Facetten.
21 Töchter* mit Lebensgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, schreiben ehrliche und offene Briefe an ihre Mütter. Sie erzählen, wie sie aufgewachsen sind, wie ihre Mütter sie geprägt haben, was sie in der Beziehung überrascht, bewegt, enttäuscht oder entfremdet hat. Eines haben alle 21 Autor*innen gemeinsam: Sie engagieren sich auf unterschiedliche Weise für die Gesellschaft und machen dabei auf Missstände aufmerksam. In diesem Buch ergründen sie ihre Herkunft, ihre Erziehung und die Beziehung zur Mutter mit Blick auf ihr jetziges Wirken.
Welche Bedeutung Tochter-Mutter-Beziehungen einerseits und aktivistisches Engagement andererseits in unserer Gesellschaft haben, reflektiert die Herausgeberin mithilfe von Expertinnen auf psychologisch-soziologischer Ebene.Ein Buch über Liebe und Zerwürfnis, über Nähe und Abgrenzung und die vielleicht komplexeste Verbindung unserer Kindheit.
Mit Illustrationen von Azar Kazimir.
* Geschlechterkategorien sind vielfältig und bewegen sich jen-seits der Binariät »Frau – Mann«. In diesem Buch bezieht sich der Begriff »Tochter« auf Personen, die sich ganz oder teilwei-se als Frauen identifizieren, als Frauen gelesen werden und/oder als Frauen sozialisiert wurden.
Von Liebe, Zerwürfnis, Nähe und Abgrenzung: Ein Töchter-Buch in Briefen
Im Fokus dieses Buches stehen die Töchter: Für den vorliegenden Band haben die 21 Aktivistinnen und Autorinnen ihr Verhältnis zu ihren Müttern reflektiert. Viele von ihnen stehen in der Öffentlichkeit und setzen sich für die Gesellschaft ein. Auch sie werden in Kurzporträts vorgestellt. Ihre Briefe spiegeln die ganze Bandbreite von Mutter-Tochter-Beziehungen wider. Sie sind mal liebevoll, mal distanziert, von Verständnis geprägt, aber auch voller Fragen oder dem Ringen um die notwendige Abgrenzung. Ein Buch über Mädchenerziehung, Geschlechterrollen und zwei Generationen Frauenleben.
Starke Frauen: 21 Autorinnen berichten, wie sie wurden, wer sie sind
Wozu diese schonungslos offene Auseinandersetzung mit der Mutter? Auf diese Frage gibt das Buch eine klare Antwort: Töchter, die sich mit ihrer Beziehung zu ihrer Mutter auseinandersetzen, stärken ihre Identität und finden Klarheit über ihre Position in der Gesellschaft. Dieses Töchter-Buch soll Mut machen, den eigenen Weg zu gehen. Im besten Fall hilft es dabei, alte Wunden heilen zu lassen und Kampfgeist zu entwickeln. Ob Sie als Leserin selbst Tochter sind und sich identifizieren können, oder aus der Mutter-Perspektive lesen und neue Einblicke gewinnen: Dieses Buch ist für alle erhellend und berührend.
Wiebke Dierks
Wiebke Dierks geboren 1977, arbeitet als freie Journalistin und Redakteurin in Berlin. Sie studierte Soziologie, Spanisch und Geschichte in Bremen und Madrid und absolvierte abschließend ein Volontariat beim Fern- sehen. Seitdem arbeitete sie viele Jahre als Redakteurin und Chefin von Dienst für Gesprächssendungen, wie Johannes B. Kerner und Anne Will. Zuletzt war sie für die ProSieben Bundestagswahlshow tätig.
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"Liebe zwischen Frauen ist überlebenswichtig in einer Welt, die Frauen ihren Wert und ihre Einzigartigkeit viel zu oft abspricht. Dieses Buch ist ein heilsames Geschenk." Dr. Emilia Roig
"Diese Tochter-Briefe haben mich zu Tränen gerührt. Jeder einzelne erzählt von einem einmaligen Weg: mutig, offen, klar. Und wie nebenbei lernen wir, aus welchem Holz Frauen geschnitzt sind, die die Welt verändern." Jgoda Marinić
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