Nordamerika war bis 1492 von unzähligen indigenen Völkern besiedelt, die großartige Hochkulturen und die nahrhaftesten Pflanzen der Welt entwickelten. Olmeken, Tolteken, Mayas, Azteken, Anasazi, Hohokam und Mound-Erbauer errichteten Pyramiden und riesige Erdhügel, erfanden die Mathematik, den Kalender und die Schrift.
Doch trotz all ihrer Fähigkeiten wurden diese Hochkulturen von den Konquistadoren zerstört und 90% der amerikanischen Urbevölkerung ausgerottet. In den USA wiederholte sich diese Tragödie.
Es ist Zeit, dass die Indigenen rehabilitiert, ihr Besitz und Land restituiert werden. Es sind die Indigenen, die über Jahrtausende das Land hüteten, das Gleichgewicht wahrten zwischen Menschen, Pflanzen und Tieren, damit jedes Leben Platz habe im grandiosen Werk der Artenvielfalt. Wenn die Indianer wieder ihr Land beschützen dürften, entstünde eine ökologische Zivilisation, eine Mischung aus Ganzheitsdenken der Indigenen und Effizienz der Weißen, mit der Erde und Natur gerettet würden.
Rüdiger Opelt
Psychologe, Psychohistoriker;
erforscht seit Jahrzehnten, wie geschichtliche Prozesse entstehen und wie sich historische Ereignisse in der Psyche der Menschen auswirken (10.000 BC, Hannibal vor Rom, Die Legionen des Varus, Deutschland gewinnt den Krieg, Heiles Deutschland, Besiegte Völker, Tantalus Welt, Die Königin von Kreta, Verschwörungen).
Sieht die Ursache unserer psychischen Probleme in den Fehlern der Vergangenheit, in Krieg, Gewalt, Leid und Einsamkeit. Diese These hat er in vielen Büchern ausgearbeitet (Die Kinder des Tantalus, Familienmuster, Tantalus´ Welt, Amors vergiftete Pfeile, Das Glück der Kinder, Kinder- Jugend- und Familienpsychologie, Nackt, Weinen und Lachen).
Entwirft Lösungen für eine Welt, die ökologisch, friedlich und ganzheitlich sein, das Wissen der Frauen gleichberechtigt einbeziehen und zu einem Umdenken in der Wissenschaft führen soll (Medizin ohne Seele, Die grüne Vision, Die neue Welt, Die Unterdrückung der Frauen, Das Ende des Patriarchats, Ganzheitsdenken, Gesellschaft im Gleichgewicht, Protest der Jungen, Die Diktatur des Geldes, Das geistige Universum, Problem Zukunft).
Veröffentlichte bisher 52 Bücher, 9 wurden ins Englische übersetzt.
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Psychohistorie – Definition:
Interdisziplinäre Forschung, die den Geschichtsverlauf anhand von psychologischem, verhaltensbiologischem, soziologischem, genderspezifischem und gesellschaftstheoretischem Wissen erforscht.
Psychohistoriker haben ausgeprägtes Geschichtswissen und Psychologie oder Soziologie studiert, versuchen, Metatheorien zum Geschichtsverlauf zu entwickeln, die über patriarchalische und militaristische Interpretationen hinausgehen.
Gründungsteam:
Prof. emer. Yozan Mosig, Psychologe, University of Nebraska, Kearney, USA
Doris Wolf, Psychologin, feministische Geschichtsforscherin, Schweiz
Dr. Rüdiger Opelt, Psychologe, Universität Salzburg