Der achtjährige Tim zieht einen verschnürten Sack aus dem Bächlein. Darin findet er einen ausgesetzten Hundewelpen, den er Paschinka nennt. Da Tim in einem Kinderheim lebt und von seinen Mitbewohnern Leo und Jan ständig geärgert wird, darf niemand erfahren, dass er von nun an einen Hund hält. Eines Tages jedoch wird er von den beiden beim Gassi gehen überrascht und er muss mit Paschinka fliehen. Für Tim beginnt sogleich eine wahrlich abenteuerliche Odyssee, die ihn erst ins Krankenbett und dann in einen märchenhaften Wald mit fantastischen Wesen führt. Zu guter Letzt ist es genau diese sonderbare Begegnung, die sein Leben für immer ändern wird.
Der Autor hat diese Geschichte zusätzlich mit fünf märchenhaften Schattenrissen illustriert.
Jens K. Carl
Im Juli 1964 wurde ich als Sonntagskind in Bad Langensalza, einer kleinen thüringischen Kreisstadt, geboren und wuchs am Rande des nördlichen Thüringer Waldes in Waltershausen, unterhalb des Großen Inselsberges auf. Ebenda erlebte ich eine unbeschwerte, glückliche Kindheit und Schulzeit. Nach einer Ausbildung zum Maschinisten arbeitete ich einige Jahre in der Baubranche. Eine weitere Berufung fand ich später als Kaufmann im Schulhandel mit Schwerpunkt der Schulmathematik. Über eine Dekade lang arbeitete ich unter anderem als Herausgeber und Verleger sowie als Lehrmittelhändler.
Nach einer längeren beruflichen Auszeit spürte ich in mir den Drang, Moderne Märchen zu schreiben. Die Idee hinter meinen Morgelgeschichten entspringt schon früh in meiner Kindheit und spielt an Orten ebendieser. Vor wenigen Jahren konnte ich aber nicht mehr anders, und musste die Geschichte schließlich zu Papier bringen. Das Resultat meiner dritten eigenen Publikation halten Sie nun in der Hand.
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