Viele wissen, was sich hinter dem Begriff der Apartheid verbirgt:
die Unterteilung der Gesellschaft in Südafrika in „Schwarz“,
„Weiß“ und „Coloured“ gemäß einem perfiden Rassendenken.
Doch was genau bedeutete es, in einem solchen System
zu leben? Welche politischen Gruppierungen nahmen den
Widerstand dagegen auf? Und hörte das Unrecht mit dem offiziellen
Ende der Apartheid tatsächlich auf? Auf diese und weitere
Fragen gibt es Antworten in diesem Heft, für das eine Reihe
bekannter wie auch weniger bekannter Fotografien zusammengestellt
wurde.
Kirsten Rüther
Kirsten Rüther ist seit 2012 Professorin für Geschichte und Gesellschaften
Afrikas an der Universität Wien. Promoviert und habilitiert
hat sie an der Leibniz-Universität Hannover. Gelehrt und geforscht
hat sie an Universitäten in Hamburg, Berlin und Zürich, Johannesburg
und Pietermaritzburg. Sie forscht zu Themen von Religion und Kolonialismus,
Stadtentwicklung und Wohnen in Sambia, und arbeitet an
einer generationenübergreifenden Familiengeschichte in Südafrika.
Rüther ist Vorständin des Instituts für Afrikawissenschaften, leitet
derzeit eine Forschungsplattform zu „Mobilen Kulturen“ und engagiert
sich seit vielen Jahren für die strukturierte Doktoratsausbildung.
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