Unsere Gegenwart stellt Schule und Unterricht vor eine Wegscheide: KI-Technologisierung, Leistungsdruck und entfremdete Lernformen verlangen nach einer humanen Bildung. Die Autorinnen und Autoren der hier erstmals vorgelegten vierzehn Aufsätze zeigen auf, wie wie eine humane, am Menschen orientierte Bildung konkret gelingen kann und was dafür notwendig ist. Sie richten sich an Eltern, Lehrende und Lernbegleiter sowie an Bildungs-verantwortliche und plädieren für eine Erneuerung der Lernkultur auf Basis produktiven Denkens und Handelns: Auswendiglernen und mechanisches Anwenden eines Schema F werden durch Einsicht und Erkenntnisgewinn abgelöst, sodass neue, sinnorientierte Lösungen ermöglicht werden. Routinen zu durchbrechen, erfordert Mut zur Selbstkenntnis, Präsenz, Achtsamkeit, echtes Interesse und Liebe in der Begleitung junger Menschen – ebenso wie Krisenkompetenz und systemisches Denken und Handeln. In diesem Buch werden grundsätzliche Veränderungen in Schule und Unterricht beschrieben – und wie sie möglich sind.
Heidrun Drescher-Ochoa
Dr. Heidrun Drescher-Ochoa unterrichtete Deutsch und Spanisch an deutschen, argentinischen und spanischen Schulen sowie Interkulturelle Kommunikation an der Katholischen Fachhochschule und der University of Applied Sciences in Osnabrück. Sie ist Mentorin für Logotherapie und Existenz-analyse, akkreditiert vom Viktor-Frankl-Institut Wien und Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse. Sie ist Mitgründerin des Netzwerks Holistische Pädagogik.
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