Ein Bürger aus dem Stadtteil Rohrbach von St. Ingbert/Saar erlebt von 1897-1901 den Boxeraufstand in China. Als blinder Passagier gelangt er nach Tsingtau (heute Qingdao). Er begleitet unter Lebensgefahr Rebellen zum heiligen Berg Taishan und nach Qufu, der Stadt des Konfuzius, die von Bischof Anzer beherrscht wird. Er überlebt die 55-Tage-Belagerung des Gesandtschaftsviertels in Peking und die folgenden Strafaktionen. Nach seiner Rückkehr betreibt er die Dreschmaschine an der Ecke Kaiser-/Mühlstraße. In Rohrbach wird er nur noch Kuli genannt. Der Roman erhellt Zusammenhänge und Hintergründe des Boxeraufstandes.
Axel Schwarz
Dr. Axel Schwarz, ist im Saarland geboren und
hat in Saarbrücken wirtschaftsrechtlich promoviert.
Er war u.a. selbstständiger Rechtsanwalt
im Saarland, Associate Professor einer Staatlichen
Universität in Japan, Justiziar eines Landessozialministeriums,
Koordinator im EU-Binnenmarktinformationssystem,
Entwickler eines
Konzepts des Interkulturellen Dialogs, Kaufmännischer
Direktor einer Transplantationsklinik,
Mitglied des Hohen Rates der Justiz in
Bosnien-Herzegowina sowie EU und UN Experte
(Kosovo, Ukraine, Afghanistan, Serbien, Rumänien
und Luxemburg).
Als Fachschriftsteller weist er über 300 Veröffentlichungen nach und kommentiert
das SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe) sowie mehrere Landesgesetze zur
Kindertagesbetreuung. Sein erster Roman (“Der Weg des Feuers”) ist 2017 erschienen.
Er behandelt das Leben des Hl. Ingobertus in der Zeitenwende von der
Antike zum Mittelalter. Ebenso wie “Kuli” ist er Teil eines Dekalogs mit historischen
Personen und Begebenheiten des Saarlandes (speziell um St.
Ingbert/Saar herum) aus der Zeit zwischen 550 und 1950.