Eine Erzählung, die längst weit mehr als nur Bestandteil des bayerischen kulturellen Erbes ist und hier in der fränkischen Übersetzung daherkommt.
Kaschber Brandner soll von der Welt abberufen werden. Deshalb bekommt er Besuch vom "Gnochnmoo", dem Tod. Mit der sprichwörtlichen bayerischen "Hinterfotzigkeit" gelingt es dem Brandner, den Tod zu überlisten. Er überredet diesen mittels einiger Kirsch-Schnäpse zum Kartenspiel, bei dem er betrügt und deshalb auch gewinnt. Der Lohn ist ein Aufschub bis zum 90. Geburtstag. Der Tod zieht frustriert von dannen, wird aber von den himmlischen Mächten sehr gerügt und zurück geschickt, den Brandner umgehend abzuholen. Mit einiger Mühe und Überredungskunst gelingt es dem Gnochnmoo, den Brandner zu einer Spazierfahrt mitzunehmen, von wo aus dieser Einblick ins Paradies genießt. Von den himmlischen Annehmlichkeiten äußerst angetan, möchte KaschberBrandner schließlich nicht mehr auf die Erde zurück.
Franz Kobell, von
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