Wolters' debütiert im Ach je Verlag mit einer kurzen Horrorgeschichte der leisen Art, die ohne Blut und Leichen auskommt und bei der sich das Gruseln erst einstellt, nachdem alles schon vorbei ist.
"Ich betrat den Raum und sah direkt, dass der Teppich, der sonst vor der Couch lag, verschoben worden war. Ich stellte mich davor, nahm eine Ecke und zog ihn ganz langsam beiseite.
Erst nachdem die Stelle komplett frei lag, sah ich es."
Devon Wolters
Devon Wolters, geboren 1998, ist eigentlich zu jung für eine Biographie, aber was soll man machen. Er schreibt Phantastik – so gut wie immer die der düsteren Sorte. Schon früh dachte er, dass es eine gute Idee wäre, in der Nacht zu schreiben und in der Schule zu schlafen.
2013 begann er seine Geschichten selbst einzusprechen und als Hörspiele und Hörbücher auf YouTube hochzuladen. Nach knapp fünf Jahren und mehreren Dutzend Vertonungen veröffentliche er mit 18 auf eigene Faust seinen ersten Roman »Blaue Tulpen« (2017). Noch im selben Jahr trug er zwei Geschichten zur Horror-Anthologie »Restmensch« (2017) bei.
Seither ist er nebenbei als Auftragssprecher tätig, begann irgendein Studium und hört nicht auf die Empfehlungen, sich einen richtigen Job zu suchen, sondern arbeitet stattdessen weiter an zukünftigen Büchern.
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