„Die Welt muss von China aus regeneriert werden. Die Bedingungen sind hier ausgezeichnet. Wir haben einen qualifizierten Beamtenapparat, fortgeschrittene technologische Grundlagen, eine große und dichte Bevölkerung, Industrie, intensive Landwirtschaft – einfach alles. Wir werden Amerika von hier aus kolonisieren. Wir haben hier ein Potential, das wir nur noch dynamisch aufbrechen müssen. Noch herrscht hier eine gewisse innere Trägheit, die die Expansion behindert, dieser ganze Yin/Yang-Unsinn. Wir werden die Mongolenzüge um ein Jahrhundert vorziehen und bis zum Atlantik vorstoßen lassen. Diesmal werden es keine primitiven Reiter sein, sondern modern organisierte Truppen. Auf den Soldaten werden zehn Rückwärtige entfallen, die die eroberten Territorien kolonisieren: Organisatoren, Techniker, Soziologen, Ökonomen.“
Mit dem zehnbändigen Romanwerk „Die Große Fälschung“, das ab September 2020 in zweimonatigem Abstand erscheint, legt der Schweizer Autor P. M. ein vielseitiges Werk vor: ethnologischer Abenteuerroman ebenso wie gesellschaftliche Utopie. Wie ein Bruder im Geiste Karl Mays erzählt P.M. mit großer Fabulierkunst von Abenteuern in exotischen Welten, die sein Kara Ben Nemsi Rodulf von Gardau erlebt, und entwirft eine faszinierende Parallelwelt aus der Science-Fiction-Tradition der „Was wäre, wenn …“, die nicht nur „Game of Thrones“-Fans begeistern wird.
Im achten Band der Reihe, „Letzte Tage im Kaiserpalast“, reist Ritter Rodulf durch China und erfährt von außergewöhnlichen Kolonialisierungsplänen.
P. M.
P. M., geboren 1947, wurde mit seinem ersten Roman „Weltgeist Superstar“ (1980) im deutschsprachigen Raum bekannt. „bolo’bolo“, eine Art Glossar für eine andere Welt, erschien 1983 und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, unter anderem in Russisch, Türkisch und Hebräisch. Seitdem erschien eine ganze Reihe von Romanen, Sachbüchern und Theaterstücken.
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