Carl Gibson Gibson „AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt – Wille zur Macht und Umwertung aller Werte!?

„AMERICA FIRST“, Trumps Herausforderung der Welt – Wille zur Macht und Umwertung aller Werte!?

von Carl Gibson

„Quo vadis, USA?“ – „Neue Weltordnung“ außerhalb von Völkerrecht und Moral!? Das Recht des Stärkeren als Maß aller Dinge – Machiavellismus und Machtpolitik zwischen „Größe“ und Größenwahn?

EUR 29,90

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Beschreibung

Primär waren es moralische Antriebe, die den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg bewirkten, ebenso in den Zweiten Weltkrieg. Die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus und Faschismus war - im Selbstverständnis der Amerikaner - ein gewaltiges moralisches Programm. Dieses wurde fortgesetzt in der Eindämmung der kommunistischen Bedrohung durch Maos China auf der Koreanischen Halbinsel und später in Vietnam, bestimmte J.F. Kennedys Haltung in der Kuba-und Berlin-Krise, um schließlich in US-Präsident Jimmy Carters universeller „Kampagne für Menschenrechte“ einen Höhepunkt zu finden, bevor Präsident Ronald Reagan - in der Auseinandersetzung mit Michael Gorbatschows Sowjetunion - noch einmal die Fackel der Freiheit gegen rote Despotie und Tyrannei hochhalten sollte, bis hin zur Vollendung der deutschen Einheit und dem Zusammenbruch des Kommunismus in Europa unter Präsident George Bush. Das strenge Festhalten an ethischen Normen begründete die Überlegenheit der freien, westlichen Gesellschaft gegenüber der kommunistischen Welt und prägte das Erscheinungsbild Amerikas durch ein Jahrhundert! Die Vereinigten Staaten hatten ein Gesicht, waren kalkulierbar! - Jetzt, unter US-Präsident Donald Trump, scheinen geistig-moralische „Werte“ endgültig „obsolet“ zu sein!? Kann man die tradierten Wertvorstellungen des Westens einfach ad acta legen – zu Gunsten der Implementierung eines neuen Machiavellismus, einer „neuen Philosophie des Willens zur Macht“ über die „radikale Umwertung aller Werte“ im rücksichtslosen Tun, im Schaffen vollendeter Tatsachen? „Quo vadis, America“, fragt der Autor, diagnostiziert Phänomene und sucht nach Antworten. Carl Gibson, ethisch ausgerichteter Philosoph und Historiker, stellt seine Sicht der Dinge dar – mit der Subjektivität des essayistisch agierenden Schriftstellers ebenso, wie mit dem objektivierenden Blick des Wissenschaftlers, der – seit nunmehr vierzig Jahren – die US-Politik nach innen und außen teils wohlwollend, teils kritisch beobachtet, beginnend mit der Zeit als aktiver Bürgerrechtler in antikommunistischer Opposition aus Ceausescus Gefängnis heraus und zu den Vereinigten Staaten als „Land der Freiheit“ aufschauend, bis hin in die Tage der Verabschiedung der Supermacht USA von Moral und Völkerrecht im Zweiten Irak-Krieg der George W. Bush-Administration in einem völkerrechtswidrigen Krieg, ausgetragen - auch noch - im Namen der Freiheit und der Demokratie. Präsident Trumps „Herausforderung der Welt“ über Konfrontation, Kraft und Stärke markiert ein endgültiges Lösen von ethischen Normen. Welche Risiken dieser neue Weg der Machtausübung für die USA selbst, für Einzelstaaten und für die Weltgemeinschaft in sich birgt und was - nun - aus unserer Welt wird, danach fragt dieses Buch.

Autor*in

Carl Gibson
Angaben zur Person: Carl Gibson, Zeitkritiker, Literat, Historiker, Gründer und Leiter des „Instituts zur Aufklärung und Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Europa“. Hauptwerke: Lenau. Leben – Werk – Wirkung. Heidelberg 1989, Koryphäen der Einsamkeit und Melancholie in Philosophie und Dichtung aus Antike, Renaissance und Moderne, von Ovid und Seneca zu Schopenhauer, Lenau und Nietzsche, 2015, ISBN 978-3-00-049939-5, Quo vadis, Germania, wohin steuert Europa? 2016, ISBN 978-3-00-051989-5. Mit den Werken „Symphonie der Freiheit“ (2008) und „Allein in der Revolte“ (2013), verfasst aus der Insider-Perspektive eines verfolgten Dissidenten während der kommunistischen Diktatur in Rumänien, lieferte Gibson die realistischen Vorlagen für Herta Müllers nachträgliche Selbst-Inszenierung als Opfer des Kommunismus. Gibsons scharfe, seit 2009 weltweit rezipierte Herta Müller Kritik ist in der bundesdeutschen „Forschung“ noch nicht recht angekommen! Mehr zur Materie in den – in Deutschland noch boykottierten, inzwischen aber an den US-Elite-Universitäten vorliegenden - Studien: „Die Zeit der Chamäleons. Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht“, 2014, „Ohne Haftbefehl gehe ich nicht mit“ – Herta Müllers erlogenes Securitate-Folter-Martyrium, 2014; besonders aber in: „Plagiat als Methode – Herta Müllers „konkreative“ Carl Gibson-Rezeption“ sowie in: Heimat, Werte und Kultur der Banater Schwaben in den Zerrbildern Herta Müllers - Das „deutsche Dorf im Banat“, „Reich der Grausamkeit“ und „Hölle auf Erden“!?, 2016. Diese Werke - teils mit umfassender Dokumentation - bilden eine solide Basis für die noch ausstehende, hier mit vorbereitete, „kritische“ Herta Müller-Monographie sowie für eine systematische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien. Weitere Details unter Wikipedia, auf der Homepage des Autors und beim VS BW.

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Details

ISBN: 9783947337002
Verlag: Gibson, Carl
Erscheinung: 04.08.2017

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