Im Frühjahr 1908 fährt Hilmar Heinemann nach Schöbling, um seine Mutter zu besuchen. Bei ihr begegnet ihm ein Mädchen, das ihm als seine Schwester Anna vorgestellt wird. Als er vor Jahren mit dem Vater fortging, um nach Amerika auszureisen, gab es keine Anna. Auf der Überfahrt lässt ihn die Frage nicht los: Wer ist diese Anna?
Der Roman erzählt Annas Geschichte.
Barbara Beekmann
Jahrgang 1942. Aufgewachsen in Thüringen, lebt in Leipzig. Die gelernte Buchhändlerin studierte Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
In ihren Geschichten sucht sie Antworten auf Fragen des menschlichen Zusammenlebens. Wie gehen Menschen unter besonderen Bedingungen miteinander um? Was können sie sich geben und was bleibt auf der Strecke? Barbara Beekmann erzählt von Liebe und Vertrauen, aber auch von Lüge, Misstrauen und Verrat. Den Stoff für ihre Erzählungen findet sie im eigenen Erleben und verbindet es mit fiktiven Geschehen.