Wenn deine Mutter plötzlich nur noch den Wein liebt - die ergreifende Geschichte des 11-jährigen Arian, dessen Kindheit im Schatten des Alkohols versinkt.
Nach der Trennung der Eltern wird Arians Mutter zur Fremden. Ihr Trost kommt aus der Flasche, während Arian in Angst und Scham versinkt. Er versteckt seine dunklen Gefühle hinter einem Lächeln, doch die bedrohlichen Stimmungsschwankungen seiner Mutter machen aus jedem Nachhausekommen ein Wagnis.
Als seine Mutter in einem Wutanfall seine Zimmertür zerschlägt, fasst Arian seinen ganzen Mut zusammen und holt sich Hilfe. Der erste Schritt in ein neues Leben beginnt.
Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, die verstehen wollen, dass sie mit ihren Sorgen nicht allein sind – und für alle Erwachsenen, die hinsehen möchten.
1. Das Buch schließt eine wichtige Lücke in der Kinderliteratur, indem es das Tabuthema Alkoholsucht in Familien kindgerecht aufbereitet – in Deutschland sind etwa 2,65 Millionen Kinder von suchtkranken Eltern betroffen.
2. Mit praktischen Achtsamkeitsübungen bietet das Buch nicht nur eine Geschichte, sondern ein therapeutisches Werkzeug, das betroffenen Kindern konkrete Bewältigungsstrategien an die Hand gibt.
3. Die Kombination aus einfühlsamer Erzählung und fachlich fundiertem Hintergrund macht das Buch sowohl für betroffene Kinder als auch für Pädagog*innen, Therapeut*innen und Eltern wertvoll.
4. Als Auftakt einer Kindermutmachgeschichten-Reihe zu gesellschaftlich relevanten Themen hat das Buch Potenzial, eine treue Leser*innenschaft aufzubauen und langfristige Verkaufserfolge zu sichern.
5. Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft der Hoffnung: Kinder lernen, dass sie nicht allein sind, nicht schuld an der Situation sind und dass es professionelle Hilfsangebote gibt.
6. Die authentische Darstellung der kindlichen Gefühlswelt – basierend auf der Expertise der Autorin als Psychologin und Erzieherin – schafft Identifikationspotenzial für betroffene Kinder und Verständnis bei anderen.
7. Das Buch eignet sich ideal für den Einsatz in Schulen, Beratungsstellen und therapeutischen Einrichtungen und spricht damit neben dem privaten auch den institutionellen Buchmarkt an.
8. Die sensible Illustration der emotionalen Entwicklung Arians – von düsteren zu helleren Bildern – spiegelt den Hoffnungscharakter der Geschichte visuell wider und macht das Buch auch für Kinder mit Leseschwierigkeiten zugänglich.
9. Dem Buch beigefügt ist eine Handreichung für Erwachsene.
Sanata Doumbia-Milkereit
Sanata Doumbia-Milkereit ist Psychologin, staatlich anerkannte Erzieherin, freie Journalistin, Autorin, Reservistin der Bundeswehr und Vorständin im Verband berufstätiger Mütter. Sie engagiert sich aktiv für Frauen- und Kinderrechte – unter anderem bei Terre des Femmes und dem Weissen Ring.
Geboren 1991 in der Côte d’Ivoire, kam sie mit sechs Jahren nach Deutschland, als sich die politische Lage in ihrer damaligen Heimat zuspitzte. Ihre eigene Biografie ist geprägt von Erfahrungen, die sie mit vielen Mädchen weltweit teilt: das Risiko von Bildungsungleichheit, weiblicher Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung. Dass sie diesen Gefahren entkommen konnte, empfindet sie nicht nur als Privileg, sondern viel mehr als Auftrag – und als Antrieb, sich für verletzliche Gruppen starkzumachen.
Auch persönliche Erfahrungen mit häuslicher und sexualisierter Gewalt in ihrer Kindheit fließen in ihre Arbeit ein. Sanata Doumbia-Milkereit weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Welt wegschaut – und setzt heute alles daran, genau hinzusehen. Ihr Schreiben versteht sie als Form von Ausdruck, Verarbeitung und Aktivismus.
Als Autorin verfasst sie Kurzgeschichten, thematische Texte und Gedichte, in denen sie gesellschaftlich relevante Themen sensibel und kraftvoll aufgreift – aus psychologischer wie pädagogischer Perspektive.
Mit ihren Geschichten aus dem alltäglichen Leben möchte sie jungen Leserinnen und Lesern Mut machen und ihnen zeigen: Du bist nicht allein. Deine Geschichte zählt. Sanata Doumbia-Milkereit ist überzeugt:
„Kinder sind unsere größte Hoffnung. Sie verdienen eine Kindheit ohne Angst, Gewalt und Ungleichheit.“
Derzeit promoviert sie an der Universität Bremen zur Thematik weiblicher Genitalverstümmelung. Für ihr Engagement wurde sie u. a. 2022 von der Stadt Osnabrück als „Hoffnungsträgerin“ ausgezeichnet sowie 2023 mit dem Elisabeth-Siegel-Preis für ihren Einsatz für Demokratie, Toleranz und Frauenrechte geehrt.
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