Im Handbuch des Erinnerns und Vergessens fließen Humor und Philosophie, der Wunsch nach sprachlicher Schönheit und erzählerische Freude im ursprünglichen Geist zusammen.
Ganz gleich, ob die Geschichten vom Fluchtversuch eines Jungen vom Land erzählen, vom Streit in einer Eigentümergemeinschaft, von Atombomben oder Ingwer-Wurzeln, von der Korrespondenz eines Liebenden,
der Nationalbibliothek Argentiniens oder den Straßen von Islands Hauptstadt Reykjavík, sie verblüffen mit Pointen und Erkenntnissen, reich an universalem Wissen und überbordender Vorstellungskraft.
Dies ist ein Buch, das der Leser nicht so leicht vergessen wird.
Mehr von Ragnar Helgi Ólafsson im ELIF VERLAG
Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können
Lieder und Texte
Ragnar Helgi Ólafsson
Ragnar Helgi Ólafsson, geb. 1971 in Reykjavík / Island, studierte an der Universität von Island Philosophie, Filmregie an der New York Film Academy und im Anschluss in
Frankreich zunächst Französisch in Marseille und danach Kunst in Aix en Provence. Nach mehreren Kurzfilmen arbeitet er in den letzten Jahren vornehmlich als Grafikdesigner
und bildender Künstler mit zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen. Auch als Musiker und Verleger ist er tätig; er betreibt den Tunglið Forlag, den
Mond Verlag, in dem jährlich zwischen acht und zwölf Publikationen mit fiktiver Prosa und Lyrik erscheinen. 2013 veröffentlichte er in Island mit Bréf frá Bútan / Briefe aus
Bhutan einen ersten eigenen Roman sowie anschließend eine Sammlung mit Kurzgeschichten. 2015 folgte der erste Gedichtband, Til hughreystingar þeim sem finna sig ekki í samtíma sínum / Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart
nicht finden können (ELIF Verlag 2017), für den er mit dem Tómas-Guðmundsson-Poesie-Preis ausgezeichnet wurde, einem Preis, den die Stadt Reykjavík zum Andenken an den
gleichnamigen bekannten isländischen Schriftsteller und Lyriker (1901 – 1983) alljährlich an herausragende Werke der isländischen Dichtkunst vergibt. Die Story-Sammlung Handbók um minni og gleymsku / Handbuch des Erinnerns und Vergessens, die der ELIF Verlag nun als eine weitere Publikation des Autors in deutscher Übersetzung vorlegt,
erschien 2017; mit ihr war der Autor für den Isländischen Literaturpreis in der Kategorie Belletristik nominiert. 2018 veröffentlichte er das Ein Requiem genannte Buch Bókasafn
föður míns / Die Bibliothek meines Vaters; in der Kategorie Sachbuch erfuhr auch dieser Titel eine Nominierung für den Isländischen Literaturpreis. Ragnar Helgi Ólafsson wohnt und arbeitet in Reykjavík.
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