Unstrittig ist, dass Film, Kino, kurzum, dass CINEMA, die Kunst der bewegten
Bilder mit all ihren Diven und Heroen, ihren Giganten und Verlierern, die
schon bald nicht mehr wegzudenken waren, nachdem es Thomas Alva
Edison und den Brüdern Lumière gelungen war, Bewegungen aufzuzeichnen
und wiederzugeben, von Beginn an eine ungeheure Faszination auf die
Menschen ausgeübt hat. Eine Faszination, die bis heute anhält, die Millionen
und Abermillionen in die Kinosäle zieht, vor die Bildschirme der Fernsehgeräte
und Rechner, die Fantasien weckt und Träume, in andere Wirklichkeiten
entführt, in Wirklichkeiten, die nicht selten als realer gesehen werden,
zumindest für eine gewisse Zeit, als die, die einen real umgibt.
Der ELIF VERLAG hat Lyrikerinnen und Lyriker eingeladen, Gedichte über
das zu schreiben, was sie mit CINEMA verbindet. Welche Filme, Szenen,
Charaktere sie erinnern, welcher Schauspielerin oder welchem Regisseur
sie sich besonders zugeneigt sehen, was sie berührt, inspiriert, vielleicht
getröstet hat, was ihr Sehen veränderte oder Assoziationen weckte, die
nun in Wörtern weiterleben, obschon der Anlass womöglich längst in
Vergessenheit geraten ist.
Mit Texten von: José F. A. Oliver, Nora Gomringer, Kai Gutacker, Silke Vogten, Harald Gröhler, Giuliano Spagnolo, Christoph Danne, Lütfiye Güzel, Georg Leß, Jonis Hartmann, Marina Büttner, Leander Beil, Róža Domašcyna, Gundula Schiffer, Marcus Roloff, Hartwig Mauritz, Stan Lafleur, Anke Glasmacher, Ulf Großmann, Amir Shaheen, Andrea Karimé, Katia Sophia Ditzler, Martin Piekar, Lisa Goldschmidt, Sudabeh Mohafez, Melanie Katz, Sascha Kokot, Niklas L. Niskate, Annette Mathilde Winz, Matthias Göritz, Klára Hu ̊rková, Simone Scharbert, Björn Hayer, Bernd Lüttgerding, Paul-Henri Campbell, Jan Volker Röhnert, Friedel Weise-Ney, Özlem Özgül Dündar, Bastian Schneider, Hendrik Jackson, Hung-min Krämer, E. Ch. Cohnen, Jayne-Ann Igel, Alexandru Bulucz, Dana Range, Thorsten Krämer, Crauss., Tanja Dückers, Hans Thill, Uwe-Michael Gutzschhahn, Kerstin Becker, Fabian Lenthe, Dominik Dombrowski, Safak Saricicek, Anja Ross, Hans-Ulrich Heuser, Axel Kutsch, Orsolya Kalász, Timo Brandt, Ilma Rakusa, Uljana Wolf, Stefan Heuer, Jörg Sundermeier, Ulrike Almut Sandig
Wolfgang Schiffer
Wolfgang Schiffer, geb. 1946 in Nettetal / Lobberich,
wohnt in Köln und Prag. Arbeitet als Herausgeber, Übersetzer und Autor von Lyrik,
Prosa, Hörspielen und Bühnenstücken. Mehrere literarische und kulturelle Auszeichnungen,
u. a. das Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens für seine Verdienste um
die Vermittlung isländischer Literatur und Kultur. Für den ELIF VERLAG übersetzte er
zusammen mit Jón Thor Gíslason bislang drei Gedichtbände aus dem Isländischen,
zuletzt „Gedichte erinnern eine Stimme“ von Sigurður Pálsson.
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