Was wie eine Liebesgeschichte beginnt, entpuppt sich als eindringliche Neurosenstudie. Diese changiert zwischen literarisch psychoanalytischen Perspektiven und politischem Antikriegspathos mit dem Drang, eine unerwünschte Realität zu verdrängen. Wir befinden uns in einer fiktiven Welt, in der Elend und Ironie Hand in Hand gehen. Ein Bild dafür, dass im zeitgenössischen Russland nichts unpolitisch sein kann, auch nicht die Liebe.
Ilja Danischewski
Ilja Danischewski geboren 1990 in Moskau. Studierte Religionsgeschichte an der Russischen Staatlichen Humanitären Universität. Absolvent des Moskauer Literaturinstituts. Chefredakteur des Buchprojekts Anhedonia (Verlag AST), das sich der Untersuchung von Gewaltinstitutionen im modernen Russland widmet. Kurator der Literaturabteilung von Snob.ru. Schreibt Gedichte und Prosa. Lebt und arbeitet in Moskau.
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