Zahra trägt selbstbewusst Hijab und stellt sich der weit verbreiteten Annahme, dass sich islamischer Glaube und Feminismus gegenseitig ausschließen.
Hamza hingegen ist konfrontiert mit unterschiedlichen toxischen Stereotypen über Männlichkeit und Rollen, die er performen soll.
Mariama setzt sich als Schwarze Muslimin damit auseinander, dass ihre Lebenswelt von Kolonialismus und Diskriminierung beeinflusst ist, während Amari einen eigenen Weg durch die scheinbar so festgelegten Kategorien Sexualität und Gender findet.
Die vier jungen Protagonist*innen nehmen uns mit auf eine Reise durch ihre Welt und Communitys in Deutschland und darüber hinaus.
• Für junge muslimische Menschen, die Lust haben auf Empowerment und auf Inspirationen durch spannende Bücher und Persönlichkeiten.
• Für alle, die etwas über muslimische intersektionale feministische Perspektiven und Geschichte lernen möchten.
• Für Lesegruppen und Bildungsarbeitende.
Lana Sirri
Dr. Lana Sirri ist Wissenschaftlerin und Aktivistin, beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den Schnittstellen von Islam, Gender und Sexualität
und untersucht das islamische feministische Denken kritisch. Sie ist assoziierte Expertin des Centre for Intersectional Justice (CIJ), Mitbegründerin der Berlin Muslim Feminists und Autorin von „Einführung in Islamische Feminismen“. Mit der Graphic Novel möchte Lana jungen Menschen Wissen vererben, nach dem ihr jüngeres Ich lange gesucht hat.
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"Was hätte ich als junger Mensch darum gegeben, so ein Buch in den Händen zu halten! Ein sensibles und bestärkendes Werk von unschätzbarem Wert in Zeiten von wachsendem anti-muslimischem Rassismus." (Nabila Abdel Aziz, Journalistin und Islamwissenschaftlerin)
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"Lanas Worte gepaart mit Irems Kunst ergeben nicht nur eine Gang, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, ich habe wie nebenbei auch noch mehr gelernt, als jemals in irgendeiner Koranschule." (Hatice Açıkgöz, Autorin)
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„Text sowie Illustrationen räumen gründlich auf mit projektiver Vereinnahmung und Stereotypisierung von Muslim*innen und Verunglimpfung des Islam in Deutschland. In Alltagsgeschichten 4 junge*r Muslim*innen, die verschiedener nicht sein könnten, erzählen Sirri und Kurt frisch, humorvoll und sensibel das Kaleidoskop muslimischer Identitäten, Welten, Geschichte, Themen und Communitys hierzulande, jenseits der begrenzten Vorstellungskraft des Mainstreams, und sie machen deutlich, dass auch diese Graphic Novel natürlich nur einen Ausschnitt zeigt. Junge Leser*innen finden viele Vorbilder, feministische Koranauslegungen und Tipps, Argumente und Ideen für eigenes Handeln.“ (Andrea Karimé, Kinderbuchautorin)
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„Die Graphic Novel besticht nicht nur durch die Geschichten und eindrucksvollen Zeichnungen, sondern durch die Erzählungen werden auf weitere aktuelle Bücher, Personen und Bewegungen hingewiesen und in kurzen Passagen komplexe Zusammenhänge und Begriffe wie Kolonialismus, Postkolonialismus und Dekolonialität, Männlichkeit, Intersektionalität und Queerfeminismus auf einfache und eindrückliche Weise erläutert.“ (@_hashtagislam)
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