Qualität betrifft bei der Entwicklung von Automobilelektronik nicht nur das Produkt, sondern basiert auch auf strukturierten Arbeitsabläufen. Automotive SPICE bietet hierfür ein weit verbreitetes Referenzmodell. Dieses formuliert Anforderungen, welche die Prozesse zu erfüllen haben, insbesondere Dokumentationen. Bei deren Interpretation kommt es oft zu Missverständnissen: Nicht selbsterklärend ist beispielsweise der Umfang, wie umfangreich ein Output Work Product tatsächlich sein muss, um den Prozesszweck erfüllen zu können.
Darum haben vier Expertinnen aus drei Kontinenten ihre Köpfe zusammengesteckt und in Buch verfasst, dass Hinweise zu Anwendung und Verständnis des Prozessreferenzmodells Automotive SPICE gibt. In dem kompakten Buch erfahrenen Anwender, was sie wissen müssen, auch wenn das nicht im Quasi-Standard steht. Die Autorinnen bringen Dinge auf den Punkt und verweisen, wo nötig, auf weitere Wissensquellen. Die 16 Prozesse aus dem VDA-Scope werden so aufbereitet, dass Anwenderinnen die Prozessanforderungen zielführend umsetzen und Assessoren diese korrekt bewerten können. Für jeden Kernprozess vermittelt dieses Buch, welche Missverständnisse und Fallstricke beim Verständnis und bei der Umsetzung lauern können und hilft so, Automotive SPICE tatsächlich verstehen zu können.
Klaus Hoermann
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