Am 6. Mai 1909 wird vor dem Hohen Gericht in Edinburgh der deutsch-jüdische
Einwanderer Oscar Slater zum Tode verurteilt. Er soll im Dezember 1908 bei einem Raubüberfall eine alte Dame namens Marion Gilchrist ermordet haben. Arthur Conan Doyle – der Schöpfer des berühmten Detektivs Sherlock Holmes, der in der Lage ist,
aus der Summe feinster, von allen anderen übersehener Details komplexe, verblüffende, aber richtige Schlussfolgerungen zu ziehen – hat den Prozess
verfolgt. Er ist erschüttert und setzt sich publizistisch vehement für den Verurteilten ein. Mit dem Scharfsinn und der Kombinationsgabe, die seinen Detektiv auszeichnen, legt Conan Doyle dar, warum Oscar Slater nicht der Täter ist, ja nicht einmal der
Täter gewesen sein kann, und welche logischen Fehler die Glasgower Polizei
und die schottische Justiz begangen haben. „Der Fall Oscar Slater“ schildert präzise den wahren Fall und ist zugleich Arthur Conan Doyles faszinierendste Non-Sherlock-Holmes Kriminalerzählung.
Nach einem wahren Fall und mit zusätzlichem Dokumentationsmaterial
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Arthur Conan Doyle
Sir Arthur Conan Doyle (1859–1930) war der Sohn strenger katholischer
Eltern aus Edinburgh. Er besuchte Jesuitenschulen in England und Österreich
und studierte in seiner Heimatstadt Medizin. Mit 21 Jahren reiste er als
Schiffsarzt in die Arktis und nach Westafrika und eröffnete dann bei Portsmouth
eine Arztpraxis. Nach ersten literarischen Versuchen erschien 1887 die erste
von zahlreichen Sherlock-Holmes-Geschichten, die ihren Verfasser berühmt
machten. Conan Doyle war politisch engagiert, spielte Golf, Cricket und Fußball
und glaubte an Feen. Er versuchte sich in vielen literarischen Genres, blieb aber
für die Öffentlichkeit stets der Meister des detektivischen Spürsinns.
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»Diese reale Geschichte, die Conan Doyle hier als Faktensammlung schildert, ist so spannend wie ein Sherlock Holmes-Roman.«
Jo Müller, SWR3, 15. Dezember 2016
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»Wer die Brillanz der Aufklärung eines Sherlock Holmes mag, wird auch dieses Buch als äußerst spannende Lektüre schätzen.«
Maria Herlo, Mannheimer Morgen, 08. November 2016, Link zum Artikel
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»In einer liebevoll zusammengestellten Ausgabe hat der Autor Doyles Streitschrift mit weiteren zeitgenössischen Dokumenten zu einem sehr lesenswerten Fallbeispiel für kriminalistischen Spürsinn kombiniert.«
dpa, 29. November 2016
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»Als Holmes-Fan weiß man genau, dass trotz der unerbittlich waltenden Akribie des Autors niemals auch nur ein Funken Langeweile aufkommt.«
Franziska Gurk, ART. 5|III, Oktober 2016
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