Beate Schoppmanns Werkkorpus, der sich seit dem Jahr 2000 stetig entfaltet, eröffnet einen zarten Dialog mit dem Material – eine subjektiv-intuitive, fast poetische Annäherung an alte Landkarten, einst Schulmaterial und standardisierte Informationsquellen. Durch gezielte Eingriffe wie Zerschneiden, Aufrauen, Montieren und das Auftragen zusätzlicher Schichten aus Papier und Farbe wird ihre ursprüngliche Oberfläche in einen vielschichtigen Erfahrungsraum verwandelt, in dem Materielles und Subjektives behutsam verschmelzen. Die Karten, einst objektive Wissensinstrumente, werden so zu poetischen Erkundungsfeldern, in denen ihr ursprünglicher Zweck in den Hintergrund rückt und neue Bedeutungsebenen entstehen. (von Benedikt Johannes Seerieder).
Das Buch wurde gefördert duch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt.
Steinblock architekten, Stilwerkstatt und Leyh-Page - Hetze Praxis für Anästhesie.
Beate Schoppmann
VITA
1958
geboren in Warendorf / Westfalen
1978–86
Studium an der Kunstakademie Münster / Düsseldorf
Meisterschülerin bei Prof. Norbert Tadeusz
1. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien
ab 1985
tätig als Malerin, Förderpreis der Kunstakademie Münster
und diverse Auszeichnungen durch Arbeits- und Ateliersti
pendien
1988–94
Atelier und Wohnung in Düsseldorf
2. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien
seit 1994
Atelier und Wohnung in Magdeburg /
Unterrichtstätigkeit Gymnasium im Fach Kunst
Schul-Wand-Karten Malerei Romantik Norbert Tdeusz Magdeburg