Kinder
stellen Fragen und
das ist gut so. Doch mit vielen
dieser Fragen können Erwachsene
nicht gut umgehen, weil ihnen spontan die
Antworten fehlen. Mit diesem Buch soll das ein
klein wenig besser werden. Zum Einstieg sind hier
ein paar Fragen aufgeführt, die den drei Geschichten
zugrundeliegen. 3 sind es geworden, weil die Fragen so
unterschiedlich sind und jeweils andere Werte ausdrücken.
„Weil es den Osterhasen nicht ‚einfach nur so‘ gibt“
Der erste Osterhase
»Wie alt ist der Osterhase?« »Wo hat der Osterhase die Ostereier her?«
»Ist der Osterhase ein Mensch?« »Bringt der Osterhase allen Kindern die
Eier?« »Wie stark ist der Osterhase?« »Kann er die Kiepe überhaupt tragen?«
Solche und ähnliche Fragen sind Grundlagen der ersten Geschichte.
Die Kinder des Osterhasen
»Hat der Osterhase eine Frau?« »Hat der Osterhase auch Kinder?« »Was
machen die Kinder?« »Gehen sie in die Schule?« »Kriegen seine Kinder
auch bunte Ostereier?« »Hat der Osterhase überhaupt Zeit für seine Kinder?«
Mit solchen Fragen geht es in Teil zwei der Reihe „Die Osterhasen“ weiter.
Der letzte Osterhase
»Bringt der Osterhase Playstation?« »Verdient das Hase mit der Eier
Geld?« »Wo kauft dem die Sachen?« »Wie viel Internet hat das Hase?«
»Hat der iPhone oder nur so anderes?« »Gibt’s dem Hase überhaupt?«
»Warum soll ich dem so blöden Nest bauen?« Warum den Osterhasen
solche Fragen quälen, erfährt man im dritten Teil.
Die Rückkehr der Osterhasen
„Was wird aus dem Osterhasen in der Zukunft?“ „Wie kommt
der Osterhase zu den Kindern auf anderen Planeten?“
„Fliegt der Osterhase mit einem Raumschiff?“ „Hat der
Osterhase so ein Laserschwert?“ „Gibt es den alten
Osterhasen in Zukunft überhaupt noch?“
Teil vier wird hierauf Antworten geben.
Noch umfassender, als
die Trilogie.
Wir alle kennen den Osterhasen oder glauben zumindest, etwas über
ihn zu wissen. Wenigstens so viel, dass wir es wagen, unseren Kindern
von ihm zu erzählen. Meist sind das jedoch nur Fragmente und die sind
zudem noch wenig glaubhaft. Das ist so, weil wir tatsächlich gar nichts
von ihm wissen. Wirklich wundern tut das jedoch niemanden, weil sich
niemand einen Kopf darum macht und weil er, der Osterhase, sich ja
auch nie offen zeigt. Weil er seine bunten Ostereier bei Nacht und
Nebel bringt und schneller wieder weg ist, als er da war. Weil er nicht
mit uns redet und lieber eine Mauer des Schweigens um sich hat.
Doch vielleicht muss er genau so sein, wie er ist. Würden wir ihn
denn sonst nicht gleich mit Haut und Haaren vereinnahmen? Weil wir
es gewohnt sind, uns für etwas zu begeistern, es auszusaugen oder zu
verschlingen, um es danach achtlos wegzuwerfen. Weil genau so unser
Alltag aussieht.
Wir sagen zwar, wir würden ihn lieben, tatsächlich tun wir es aber
nicht. Weil es sich schön anhört, zu sagen, ich liebe etwas, aber meist
nichts hinter diesen Worten steht. Weil sie nur leere Hülsen sind, die
aus nichts als Geräuschen bestehen. Weil wir den Osterhasen mit dem,
was wir Liebe nennen, erdrücken würden, statt ihm den Freiraum zu
lassen, den er für sich und seine wichtige Aufgabe braucht.
Da er sich stets bedeckt hält, scheu ist und aus Gründen, die meistens
keine sind, haften der Figur des Osterhasen haufenweise Mythen,
Märchen und wilde Fantasien an. Mit teils grotesken Auswüchsen, an
denen jedoch kaum etwas Wahres zu finden ist. Weil sich die Wahrheit
nicht erfinden lässt. Deshalb sieht sie meist anders aus, als man sie sich
zurechtlegt. Manchmal auch anders, als man es vermutet hätte. Deshalb
wird es höchste Zeit, dass sie endlich einmal erzählt wird - die Wahrheit
über den Osterhasen und ‚seine‘ Geschichte.
Doch warum sollte ausgerechnet das wichtig sein? Die Antwort ist
einfach - weil die Wahrheit Klarheit schafft und weil die Klarheit oftmals
ziemlich spannend ist. Selbst, wenn es sich bei dem Protagonisten
nur um so ein einfaches Wesen wie einen Hasen handelt.
Wir alle kennen den Osterhasen oder glauben zumindest, etwas über
ihn zu wissen. Wenigstens so viel, dass wir es wagen, unseren Kindern
von ihm zu erzählen. Meist sind das jedoch nur Fragmente und die sind
zudem noch wenig glaubhaft. Das ist so, weil wir tatsächlich gar nichts
von ihm wissen. Wirklich wundern tut das jedoch niemanden, weil sich
niemand einen Kopf darum macht und weil er, der Osterhase, sich ja
auch nie offen zeigt. Weil er seine bunten Ostereier bei Nacht und
Nebel bringt und schneller wieder weg ist, als er da war. Weil er nicht
mit uns redet und lieber eine Mauer des Schweigens um sich hat.
Doch vielleicht muss er genau so sein, wie er ist. Würden wir ihn
denn sonst nicht gleich mit Haut und Haaren vereinnahmen? Weil wir
es gewohnt sind, uns für etwas zu begeistern, es auszusaugen oder zu
verschlingen, um es danach achtlos wegzuwerfen. Weil genau so unser
Alltag aussieht.
Wir sagen zwar, wir würden ihn lieben, tatsächlich tun wir es aber
nicht. Weil es sich schön anhört, zu sagen, ich liebe etwas, aber meist
nichts hinter diesen Worten steht. Weil sie nur leere Hülsen sind, die
aus nichts als Geräuschen bestehen. Weil wir den Osterhasen mit dem,
was wir Liebe nennen, erdrücken würden, statt ihm den Freiraum zu
lassen, den er für sich und seine wichtige Aufgabe braucht.
Da er sich stets bedeckt hält, scheu ist und aus Gründen, die meistens
keine sind, haften der Figur des Osterhasen haufenweise Mythen,
Märchen und wilde Fantasien an. Mit teils grotesken Auswüchsen, an
denen jedoch kaum etwas Wahres zu finden ist. Weil sich die Wahrheit
nicht erfinden lässt. Deshalb sieht sie meist anders aus, als man sie sich
zurechtlegt. Manchmal auch anders, als man es vermutet hätte. Deshalb
wird es höchste Zeit, dass sie endlich einmal erzählt wird - die Wahrheit
über den Osterhasen und ‚seine‘ Geschichte.
Doch warum sollte ausgerechnet das wichtig sein? Die Antwort ist
einfach - weil die Wahrheit Klarheit schafft und weil die Klarheit oftmals
ziemlich spannend ist. Selbst, wenn es sich bei dem Protagonisten
nur um so ein einfaches Wesen wie einen Hasen handelt.
Jojo Mann
Jojo Mann ist ein Alias für J. O.aus Lüdenscheid.