Ross Lovegrove ist der international renommierte Designer und Visionär, dessen Arbeiten als der neue ästhetische Ausdruck des 21. Jahrhunderts gefeiert werden. Sein Industriedesign wird von der Logik und Schönheit der Natur inspiriert und verbindet in einer unvergleichlichen Weise Technologie und innovative Produktionsmethoden mit neuen Materialien sowie einer intelligenten organischen Formsprache. Durch die überlegte Auswahl, Kombination und Komposition dieser Elemente
gelingt ihm eine vollkommen eigene Sprache. All seinem Schaffen liegen dabei eine sehr humane Vision sowie ein achhaltiger und erfindungsreicher Ansatz zugrunde. Seine Philosophie wurzelt unübersehbar im eleganten Funktionalismus. Bei aller Fantasie und Experimentierfreude, die sein Schaffen offenbart, begreift er sich selbst als Denker, dessen Interesse nicht dem Prätentiösen gilt, sondern der Entwicklung sinnvoller und nützlicher Dinge. Im Zentrum dieser Monografie steht daher immer sein Anspruch, Kreativität, Design und Natur mit den neuesten Technologien aus Physik, Biologie, Anthropologie und Ökologie nachhaltig zu verbinden.
Ross Lovegrove
Ross Lovegrove (*1958) studierte Industriedesign am Polytechnikum in Manchester
und machte 1983 seinen Master am Royal College of Art in London. In mehr als 30 Jahren hat er ein außergewöhnlich breit gefächertes Werk geschaffen, das in seiner
Bedeutung für die Entwicklung des Industriedesigns kaum überschätzt werden
kann. So war er u. a. maßgeblich an der Entwicklung des ersten Sony-Walkmans sowie
des ersten Apple-Computers »SE/30« beteiligt. Er wurde mehrfach ausgezeichnet
(u. a. mit der Ernennung zum Royal Designer of Industry von der Royal Society of Arts),
und man findet seine Arbeiten in Sammlungen weltweit: MoMA New York, Design
Museum London, Vitra Design Museum Weil am Rhein, Basel u. a.
Ross Lovegrove Centre Pompidou Paris Royal Designer of Industry CAPTAIN ORGANIC Serge Lasvinges der Royal Society of Arts Frédéric Migayrou Marie-Ange Brayer Natur Industriedesign Kunst Design Bernard Blistène Monografie