Abseits zeitgeistiger Betroffenheitslyrik bewegt sich Fabian Lenthe in der Tradition der poètes maudits und des amerikanischen Underground. Seine Gedichte, meist nur wenige Zeilen lang, bestechen durch ihre Unmittelbarkeit und richten die Aufmerksamkeit auf die Abgründe der menschlichen Existenz – oft melancholisch, manchmal mit beißender Selbstironie.
Zwischen Tagtraum und Erinnerung oszillierend, erzählt der Gedichtband »Streichhölzer« eine Geschichte vom Ende der Liebe.
Fabian Lenthe
Fabian Lenthe, geb. 1985, lebt in Nürnberg. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Anthologien seit 2016 erschienen die Gedichtbände »In den Pfützen der Stadt wächst ein Stück Himmel« und »Da draußen« (beide 2018), »apnoe« (2020) und »acedia« (2021).
Gegenwartslyrik Gedichte Lyrik Undergroundlyrik Charles Bukowski William Carlos Williams
»Weitab vom literarischen Mainstream gilt Lenthe schon lange als Geheimtipp.«
– Zoë Jenny
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»Diese aufs Allerwenigste, auf scheinbare oder tatsächliche Banalitäten reduzierten Verse, diese entschlackte Sprache, die Konzentriertheit des sprachlichen Ausdrucks erinnern mitunter an Texte älterer amerikanischer Autoren wie W. C. Williams oder Robert Creeley. Gegen den Trend des ›New Nature Writing‹ oder der sogenannten ›anthropozänen Lyrik‹ entfalten die Gedichte Fabian Lenthes einen inzwischen unbekannt gewordenen, inhaltlich und sprachlich erfrischend-eigensinnigen Stil – und Lesegenuss.«
– Ulrich Schäfer-Newiger, Signaturen. Forum für autonome Poesie
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»Schlaglichtartig wie Streichhölzer sorgen diese äußerst verknappten Gedichte für kurze, helle Momente.«
– Kai Pohl, junge Welt
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»Dass Lakonie seit jeher die coolere Schwester der Sentimentalität ist, galt schon für die Alltagslyrik meiner Jugend. Und ist wohl auch der Grund dafür, dass mir Fabian Lenthes Gedichte, in denen Existenzielles und Banales auf engem Raum zusammenfinden, so gut gefallen …«
– Fritz Müller-Zech, Am Erker. Zeitschrift für Literatur
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»Kleine Wunder«
– Vincent Sauer, nd
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