Um den Erfolg der Terminologie zu sichern, ist es wichtig, dass alle Terminologienutzer die gesuchten Begriffe in einer Terminologiedatenbank finden. In der Praxis sind es oft die Terminologen, die Termini manuell oder automatisch extrahieren. Technische Redakteure und Übersetzer finden demnach nur die terminologischen Einträge in einer Datenbank, die von den Terminologen als wichtig empfunden werden. Doch werden diese Einträge den Bedürfnissen der Nutzer gerecht? Diese Frage wird in der vorliegenden Arbeit beantwortet und die Terminologiearbeit theoretisch und praktisch betrachtet. In einer Umfrage extrahieren Studierende Termkandidaten aus Fachtexten. Diese Listen werden anschließend zwischen den drei Zielgruppen und mit automatisch generierten Listen verglichen. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse über die Erwartungen der Terminologienutzer. Die Umsetzung dieser Erkenntnisse kann zur Optimierung der Terminologiearbeit und zur damit einhergehenden Akzeptanz der Terminologie im gesamten Unternehmen beitragen.
Auch als pdf-Version zu einem günstigeren Preis direkt über die tekom Deutschland e.V. zu erhalten.
Für Buchhändler: Versandkostenfreie Lieferung, kein Buchhandelsrabatt.
Jörg Hennig
Prof. Dr. Jörg Hennig, geb. 1941, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität zu Köln. Professor für Linguistik des Deutschen und für Journalistik (Medienpraxis) am Institut für Germanistik I und am Institut für Journalistik der Universität Hamburg bis 2006. 1986–88 Vizepräsident der Universität Hamburg. Seit 2007 Mitgesellschafter der Textagentur Hennig&Tjarks GbR.
Informationslogistik Produktbeschreibung Unternehmenskommunikation Markenkommunikation Technische Redaktion Technisches Texten Technisches Schreiben Redakteur Terminologie Technisches Marketing Produktdokumentation Fachkommunikation Interkulturelle Fachkommunikation Technische Kommunikation Termextraktion