Inter_Sections nähert sich queer-feministischen Kunstpraktiken aus verschiedenen Perspektiven – von der Produktion künstlerischer Werke, die Themen wie Queerness und Geschlecht reflektieren, über kollektives Arbeiten und aktivistische Strategien. Die Beiträge untersuchen, wie Ungleichheiten und Hierarchisierungen zwischen sozialen Kategorisierungen – wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, Klasse, (Dis-)Ability und vermeintliche ethnische Zugehörigkeit – zustande kommen und wie sie dekonstruiert und/oder produktiv genutzt werden können. Hierbei werden die Überschneidungen der oftmals als getrennt betrachteten Felder Kunst, Theorie und Aktivismus deutlich. Der Band vereint theoretische Aufsätze, ein Interview sowie experimentelle Essays und liefert vielfältige Anregungen von und für Forscher*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen. Mit Beiträgen von Sophie Lembcke, Lorena Juan, Joke Janssen, Wiebke Schwarzhans, Eva Egermann und Lea Susemichel.
Tonia Andresen
Tonia Andresen ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischen künstlerischen Praxen, die Geschlecht und die damit zusammenhängenden Ungleichheiten thematisieren. Seit 2016 organisiert sie Kunstprojekte u.a. mit dem Kollektiv ARTErias Urbanas in Santa Cruz de la Sierra, Bolivien. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit Grenzräumen aus einer postkolonialen und globalisierungskritischen Perspektive.
Feminismus Kunsttheorie Queerness