Heidrun Groth Groth Zwangsadoption

Zwangsadoption

von Heidrun Groth

Eine Spurensuche in Ostdeutschland

EUR 8,99

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Beschreibung

In der Diktatur der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) kam es bis in die 1980er Jahre hinein zu Zwangsadoptionen. Hunderte Familien waren davon betroffen. Die Eltern der Kinder waren den Behörden wegen ihrer kritischen politischen Äußerungen oder ihrer geplanten bzw. vollzogenen Republikflucht ein Dorn im Auge. Die Wegnahme des Kindes oder der Kinder von diesen Familien geschah auf verschiedenen Wegen: frisch entbundenen Müttern wurde erzählt, ihr Baby sei bei der Geburt verstorben, andere Kinder wurden entführt oder auf die Mütter wurde Druck ausgeübt und ihnen juristisch das Erziehungsrecht entzogen. Die Kinder kamen in Heime oder in linientreue Adoptions- und Pflegefamilien. Die Adoptionsakten wurden von den MitarbeiterInnen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) entsprechend manipuliert. Noch nach mehr als zwanzig Jahren nach der politischen Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland kommt es in Einzelfällen zu Familienzusammenführungen der besonderen Art: Erwachsene Kinder suchen ihre Herkunftsfamilien. Und manchmal finden sie sie auch… In ihrem ersten Buch "Zwangsadoption. Eine Spurensuche in Ostdeutschland" beschreibt Heidrun Groth, die als Kleinkind adoptiert wurde, ihre 2007 mit 49 Jahren begonnene Spurensuche nach ihrer Herkunftsfamilie in Ostdeutschland. Hierbei machte sie überraschende Entdeckungen.

Autor*in

Heidrun Groth

Themen in »Zwangsadoption«

Adoption DDR Stasi Zwangsadoption

Stimmen zu »Zwangsadoption«

Details

ISBN: 9783944442013
Verlag: Marta Press UG (haftungsbeschränkt)
Erscheinung: 12.07.2013

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