Peter Biber Biber Neophyten

Neophyten

von Peter Biber

Der Preuße, der Bär und der gelbe Japaner

EUR 9,00

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Beschreibung

Peter Biber, geboren 1966, hat laut offizieller Statistik noch knapp dreißig Jahre zu leben. Trotz dieser Einsicht hat er beträchtliche Zeit mit der Arbeit an seinem zweiten Roman »Neophyten« verbracht. In Zukunft, so sein Vorsatz, wird er sich noch mehr als bisher gesunden Bewegungssportarten wie zum Beispiel dem Karpfenangeln widmen. Nachdem das Interesse der Öffentlichkeit an Karpfen als eher gering eingeschätzt werden muss, macht Biber ein wesentlich eindrucksvolleres Tier, einen leibhaftigen Braunbären, zum Auslöser seiner neuen Geschichte. Das mysteriöse Verschwinden eben dieses Bären irgendwo im bayerischen Alpenraum wird am zuständigen Ministerium anfangs noch für ein Problem gehalten. Bald erweist sich jedoch, dass echte Probleme anders aussehen. Denn die diskreten Ermittlungen des aufstrebenden Jungbeamten Frieder Wanzke (vulgo »der Preuße«) entfalten bereits nach einer Woche eine Wirkung, von der die, die dabei waren, noch ihren Enkelkindern erzählen werden. Sofern sie überlebt haben, versteht sich. Allerdings bedurfte es einer Indiskretion aus erster Hand, die zahlreichen Verschwörungstheorien in ihre Schranken zu weisen und den wahren Hergang einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Und wo er schon am Reden ist, breitet unser Gewährsmann auch gleich noch seinen schrägen Privatkosmos vor uns aus, verschont weder Einstein noch Che Guevara, kennt die Abgründe, die sich in Fotokopierapparaten auftun, ebenso gut wie die Lebensumstände der Holzwürmer. Vom Blockuniversum ganz zu schweigen.

Autor*in

Peter Biber
Bei Erscheinen seines ersten Romans TETAPHRATE war Peter Biber so unvorsichtig, sich öffentlich an einen seiner Kindheitsträume zu erinnern: „Wenn ich groß bin, werde ich einmal Walfänger.“ Sehr zu seinem Erstaunen wurde ihm dies als dauerhaft fortbestehender Charaktermangel vorgehalten. Und dabei hatte den kleinen Buben damals nur Melvilles Moby Dick fasziniert. Besonders in Gestalt der grandiosen Verfilmung mit Gregory Peck als Kapitän Ahab. Nichtsdestotrotz möchte Biber die Gelegenheit nutzen, dem Walfang hiermit endgültig und coram publico abzuschwören. Als Doktor der Forstwissenschaft ist er mittlerweile in der Lage, die Verwerflichkeit dieses Treibens einzusehen und verspürt im Nachhinein eine große Erleichterung, nicht auf die schiefe Bahn geraten zu sein. Immerhin könnte man jeden seiner Arbeitstage an einer großen bayerischen Universität mit „Forschung im Dienst der Nachhaltigkeit“ überschreiben. Im Privatleben kultiviert Peter Biber heute einen Kindheitstraum, der ihm bisher zumindest nicht offen angekreidet worden ist – das Erzählen. Leuchtendes Vorbild war ihm einer seiner Onkel, ein geradezu genialer Erfinder von Stegreifgeschichten, neben denen die meisten damals verfügbaren Kinderbücher ausgesprochen alt ausgesehen haben. Leider hat niemand, am allerwenigsten besagter Onkel, je daran gedacht, die knallbunten Phantasiewelten, durch die sich ein Protagonist (häufig eine Wildsau mit geradezu batmanesken Fähigkeiten) auf Biegen und Brechen seine Bahn pflügen musste, auf Papier festzuhalten. Leider reichen Peter Bibers Erinnerungen nicht mehr aus, auch nur eines der vielen Abenteuer zu rekonstruieren. Darum muss er seine eigenen Geschichten erfinden. NEOPHYTEN ist sein zweiter Roman.

Themen in »Neophyten«

Bär Satire Umwelt

Stimmen zu »Neophyten«

Details

ISBN: 9783944000268
Verlag: Viel&Seitig
Erscheinung: 11.2018

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