Vier Erzählungen, angefangen in der ehemaligen DDR - erste Entscheidungen über Grundsätzliches, wie und wo man leben will und wird, über das Ausprobieren von Erfahrungen im Umgang mit Informationen. Später im geeinten Land über das Heilen von krankhaft Erworbenem und Glücksmomente in einer fremden Kultur.
Der Autor gibt in unterschiedlichsten überraschenden Nuancen das Leben wieder, so, dass es sich auch als selbst erworbenes wiederfinden kann.
Ein Junge, der auf einem außergewöhnlichen Weg in den Westen fliehen will; ein Journalistikstudent im Betriebspraktikum, der sich mit den Mühen der Ebene herumplagt; ein depressiver Alkoholiker, der in eine Reha-Klinik geschickt wird und ein alternder Schriftsteller, der eine ungewöhnliche Begegnung macht - das sind die Protagonisten der Erzählungen "Schwarzer Hund am Meer" von Michael Erbach.
Der Autor zeichnet keine Heldenbilder, er lässt den Leser teilhaben an Scheitern, Zweifeln, Versagen und Glück. So, wie das Leben spielt.
Michael Erbach
Jhg. 1958, aufgewachsen in Bad Salzungen/Thüringen, Journalistikstudium mit Diplom in Leipzig, 1984-2012 Redakteur der "Brandenburgischen Neuesten Nachrichten" später "Potsdamer Neueste Nachrichten" u. ab 1992 Chefredakteur der Zeitung. Seit 2013 freier Journalist auch für News TV und Buchautor, bisher erschienen: "Tiefer See" (Thriller), "Die Glosse. Die Nachricht." (Erzählung); Ghostwriter von Autobiographien. Preise: 1990 Hans-Marchwitza-Literaturpreis, 1998 Wächterpreis der deutschen Tagespresse.
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