Auch ein Stadtwanderer braucht ein Zuhause, und das liegt für Bert Brune seit Anfang 2011 in Rodenkirchen. Zwar war ihm der Küstenort an der Kölschen Riviera bereits von früher vertraut. Dennoch hat es der Autor vermocht, den natürlich auch hier am tiefsten ausgetretenen Pfad, den Alltag, unbefangen in Verse zu fassen. Als wäre jeder Spaziergang eine Reise um die Welt. Tatsächlich erstrecken sich Brunes Schauplätze gerade mal von der Bronzestatue vorm Gymnasium über den Maternusplatz, die Cafés und Geschäfte bis zum Pfau im Forstbotanischen Garten. Und natürlich immer wieder an den Rhein: zur Alten Liebe, zur Weißer Fähre und gedanklich gar bis Amsterdam und Mainz.
Bert Brune
Lyrik Rhein Rodenkirchen Weißer Fähre