Eine Organstörung kann sich an der Körperoberfläche widerspiegeln mit Symptomen wie Schmerz, Veränderungen bei Muskelspannung, Hauttemperatur und Pupillen. Diese sind auf den segmentalen Aufbau des Nervensystems zurückzuführen. Auch weit voneinander entfernt liegende Organe können segmental miteinander in Verbindung stehen.
Segmentale Bezüge und ihre Deutung und praktische Anwendung sind in der Apparatemedizin in Vergessenheit geraten.Das Buch zeigt, wie Diagnosen mit einfachen Mitteln auf der Basis der segmentalen Phänomene, allein durch Inpektion und Palpation, erstellt werden und wie – umgekehrt – Organfunktionen über die Stimulation der entsprechenden Segmente von der Körperoberfläche her beeinflusst werden können.
- Störungen innerer Organe können mit allen möglichen Erscheinungen einhergehen, die auf den ersten Blick nichts mit
dem fraglichen Organ zu tun haben.
- Symptome können daher schon im frühen Stadium eines Krankheitsprozesses und ohne aufwändige Untersuchungsmethoden wahrgenommen werden.
- Über die Stimulation von segmental zugehörigen Körperstrukturen können Organfunktionen beeinflusst werden.
Diese Erkenntnisse sind Grundlage für manuelle Therapieverfahren und Osteopathie, Akupunktur und Neuraltherapie.
Ben van Cranenburgh
Medizinstudium in Amsterdam, Mitarbeit am Niederländischen Zentralinstitut für Hirnforschung (jetzt Institut für Neurowissenschaften), 1973 Promotion über ein neurowissenschaftliches Thema. 1987 errichte er das Institut für angewandte Neurowissenschaften, die Stiftung ITON in Haarlem, wo er bis heute arbeitet.
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